Spektralfotometern helfen bei der Identifizierung und Wahrung der Farbqualität von Bauteilen, die

Spektralfotometern helfen bei der Identifizierung und Wahrung der Farbqualität von Bauteilen, die aus unterschiedlichen Fertigungsanlagen, Werken oder Bezugsquellen stammen. (Bild: X-Rite Europe GmbH)

Mehrwinkel-Spektralfotometern MA94, MA96 und MA98 der X-Rite Europe GmbH unterstützen bei der Kontrolle des Farbtons und bei der Aufrechterhaltung einer exakten Farbsteuerung für gemischte und verarbeitete Kunststoffe.
CH-REGENSDORF (RM). Die damit erfassten Messdaten sind zu denjenigen des Vorgängermodells MA68II uneingeschränkt kompatibel.

Die neuen Spektralfotometer erreichen eine höhere Wiederholgenauigkeit und wenden eine zuverlässigere Methode für die Farbmessung auf flexiblen oder gebogenen Oberflächen an. Darüber hinaus lässt sich die beigefügte und verbesserte Software X-ColorQC nutzen, um anhand der Messdaten mehr Informationen zu erhalten.

Die Spektralfotometer helfen bei der Identifizierung und Wahrung der Farbqualität von Bauteilen, die aus unterschiedlichen Fertigungsanlagen, Werken oder Bezugsquellen stammen. Durch weniger Ausschuss und Nacharbeit sind Zeit- und Kosteneinsparungen erzielbar.

Mit einem Gewicht von etwa 1 kg und der griffigen Softtouch-Beschichtung für den beidhändigen Gebrauch sind alle Geräte für die häufige und bequeme Farbmessung in der Produktion konzipiert.

Mit seinen drei Drucksensoren, die rasch anzeigen, ob das Gerät für die Messung richtig positioniert ist, unterstützt das Modell MA94 eine zuverlässige Farbmessung bei flachen, flexiblen und gebogenen Probenoberflächen. Die spezielle Workflowroutine Jobs teilt dem Nutzer mit Hilfe von Text und Bildinformationen mit, an welcher exakten Stelle ein Bauteil gemessen werden muss.
Informationen unter anderem über Messposition, Lackierlinie, Partie und Nummer werden automatisch eingetragen und mit den Messdaten automatisch in der Software der richtigen Referenz zugeordnet. Das Messgerät beleuchtet die Messflächen mit einem Wolfram-Halogen-Lampenmodul und nimmt die Messung aus fünf Effektwinkeln in weniger als 2 s vor.
Das leistungsstärkere Modell MA96 führt zusätzlich Messungen aus sechs Effektwinkeln durch, darunter auch aus einem Winkel von -15° für zusätzliche Informationen zur Erfassung von Daten über Effektlackierungen und -beschichtungen.

Der Typ MA98 mit 31 Messpunkten ist speziell für die präzise Messung von Effektfarben in der Forschung und Entwicklung sowie bei der Prozess- und Produktoptimierung vorgesehen. Mit seinen elf Sensoren und zwei Belichtungswinkeln kann das Gerät die Charakteristika von Effektfarben besonders gut erkennen.

Es erfasst und bearbeitet die Messdaten über die integrierte Software sowie die xDNA-Algorithmen des Herstellers und erstellt gut verständliche Grafiken und Kennwerte, aus denen das charakteristische Profil der Effektfarben hervorgeht.

Die Messzeit aller Geräte beträgt etwa 1 s, Berechnung und Anzeige erfolgen innerhalb von zwei weiteren Sekunden. Es ist ein Netz- oder Akkubetrieb mit über 1 400 Messungen pro Akkuladung machbar. Die Datenerfassung geschieht über USB 2.0 oder drahtlos über Bluetooth.

Halbleiter-Drucksensoren und LEDs signalisieren, wenn das Gerät richtig an der Probe aufliegt, wodurch die Wiederholgenauigkeit erhöht wird. Die Lampenmodule lassen sich einfach und ohne Auswirkung auf die Messergebnisse austauschen. Das große Farbdisplay mit Hintergrundbeleuchtung ist bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen gut ablesbar.

Messe K, Halle 10, Stand A75