Bei der Handschweiß-Pistole MSZ 305 wurde großes Augenmerk auf Ergonomie und leichtes Handling

Bei der Handschweiß-Pistole MSZ 305 wurde großes Augenmerk auf Ergonomie und leichtes Handling gelegt.

HAMBURG (mg). Durch das Zweikreis-Kühlsystem der MSZ 305 werden laut Dinse die Verschleißteile des Pistoleneinsatzes separat und damit besonders effektiv gekühlt. Die neu entwickelte Gasdüse besitzt einen eigenen Kühlkreislauf und erspart somit den Kühlmantel: Das austretende Kühlwasser umspült die Düse und entzieht der Schweißpistole große Wärmemengen. Dadurch ist die MSZ 305 auf eine stärkere Stromzufuhr und eine deutlich erhöhte Einschaltdauer ausgelegt.

Die Leistungswerte reichen bei der Belastung unter Mischgas bis 500A / 60% ED bei einem Drahtdurchmesser von 1,2 bis 2 mm. Dank einer separaten Schutzgasführung in der Garnitur und der Pistole sind Gasverluste ausgeschlossen, verspricht Dinse. Eine bessere Gasabdeckung werde durch die zurückgesetzte Kontaktspitze gewährleistet.

Neue Gasdüse macht Kühlmantel unnötig

Das Dinse-Konstruktionsprinzip für die Entwicklung neuer Brenner-Technik verbindet technische Anforderungen an das Produkt mit den Notwendigkeiten in der Handhabung: Die Schweißpistole muss einer hohen Belastung ausgesetzt werden können – der Anwender aber nicht: Dementsprechend wurde bei der MSZ 305 großes Augenmerk auf Ergonomie und leichtes Handling gelegt. Die neu entwickelte Gasdüse erspart den Kühlmantel – und damit dem Anwender eine Menge Gewicht und ermüdendes Schweißen.

Auch die Dinse Mantelschläuche werden in Hinblick auf Robustheit und Flexibilität stetig weiter entwickelt. Die neueste Generation ist besonders beständig gegen Abrieb und Schweißspritzer und lässt sich schwer abknicken, was einen ununterbrochenen Gas- und Wasserdurchfluss sowie eine einwandfreie Drahtförderung gewährleistet, verspricht Dinse. Der Schweißer könne den Schlauch besser und vor allem mit weniger Kraftaufwand manövrieren.

Der Unternehmensphilosophie entsprechend sind alle Komponenten von Brenner, Versorgungsleitung und Anschluss einzeln austauschbar. Bei der MSZ 305 wurde die Anzahl der Ersatzteile auf Kontaktspitze, Gasverteiler und Gasdüse reduziert. Dadurch werden sowohl Arbeitsunterbrechungen durch Verschleißteilwechsel als auch Lageraufwand reduziert. Etwaige Reparaturen können schnell und günstig durchgeführt werden.