induktive Bauelemente SMP Medizintechnik

Neben der Medizintechnik finden induktive Bauelemente von SMP Einsatz in industriellen Anwendungen aus den Bereichen Leistungselektronik, Automatisierung und Signalverarbeitung. – Quelle: SMP

Die induktiven Bauelemente werden zum Beispiel in der Magnetresonanztomographie (MRT) oder in der Computertomografie (CT) eingesetzt. Die als Filter- oder Netzdrosseln aufgebauten Bauteile sind nicht nur kompakt, verlustarm und energieeffizient, sondern auch besonders geräuscharm, was für diese anspruchsvollen medizintechnischen Anwendungen unverzichtbar ist.

Bei MRT-Scannern befinden sich die Bauelemente im so genannten Gradientenverstärker, der Ausgangsspannungen und Ströme liefert und die Gradientenspulen steuert, welche die Resonanzsignale für die spätere Bildrekonstruktion enkodieren. Aufgabe der Filter- und Netzdrosseln ist, sowohl für einen sauberen Sinus als auch für eine verlustarme Rückspeisung der nicht benötigten Energie zu sorgen.

Für die Geräuscharmut der Bauteile sorgen spezielle magnetostriktionsfreie Materialien, die SMP für jede Anwendung eigens entwickelt und herstellt. Die Pulververbundwerkstoffe weisen geringe Wirbelstrom- und Ummagnetisierungsverluste auf. Die Bauelemente zeichnen sich durch Verlustarmut, optimales EMV-Verhalten und Wartungsfreiheit aus.

Die dreidimensionale Isotropie der Werkstoffe sorgt für einen kompakten und leichten Aufbau, da die magnetische Eisenweglänge minimiert wird. Dadurch verringert sich die magnetische Feldstärke und der Einsatz von Wicklungsmaterial wird deutlich reduziert.

Die Werkstoffe besitzen eine hohe Sättigungsinduktion von bis zu 2 Tesla. Weiterhin kann das Schwingungsverhalten der Drossel durch den Werkstoff oder durch geeignete mehrspulige, magnetisch gekoppelte Konstruktionen gezielt eingestellt werden.

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