Gitterrostsystem von CTS

Neben Laufwegen lassen sich auch variable Podeste aus GFK-Rosten anfertigen.

Gemeinsam mit namhaften Unternehmen aus der spanenden Fertigung hat die Firma CTS Composites Technologie Systeme nach eigenen Angaben GFK-Gitterroste entwickelt, die den hohen Anforderungen im Arbeitsumfeld entsprechen. Insbesondere die Sicherheit der Mitarbeiter stand dabei im Fokus der Entwicklungsarbeit. Sogenannte Composite-Materialien bieten in dieser Hinsicht viele Vorteile. An erster Stelle erweisen sich Gitterroste aus glasfaserverstärkten Kunststoffen als sehr rutschhemmend.

Die Oberflächen entsprechen in dieser Eigenschaft den höchsten Anforderungen gemäß Klasse R13 des Berufsgenossenschaftlichen Instituts für Arbeitsschutz (BGIA). Dies spielt insbesondere in Produktionsbereichen eine große Rolle, in denen verstärkt mit Fetten oder Schmierstoffen gearbeitet wird. Darüber hinaus vereinen GFK-Gitterroste die sicherheitsrelevanten Eigenschaften antimagnetisch zu sein, sie verhindern Funkenbildung und sind elektrisch isolierend, was zusätzlich die Erdung der Konstruktionen überflüssig macht. Die Unfall- und Verletzungsgefahr wird dadurch deutlich reduziert. „Wir setzen inzwischen seit rund 15 Jahren GFK-Gitterroste von CTS in den Wartungs- und Beladebereichen in Maschinen zur mechanischen Bearbeitung ein – überall dort, wo man auch bei Nässe oder Spanbehaftung einen sicheren Stand haben muss. Neben den sicherheitsrelevanten Aspekten bieten GFK-Roste auch gesundheitliche Vorteile: Durch die leicht federnden Eigenschaften reduzieren sie Ermüdungserscheinungen und sind eine wesentlich angenehmere Arbeitsunterfläche als beispielsweise Stahl“, so Harry Kudraß, zuständige Sicherheitsfachkraft der Arbeitssicherheit im Motorenwerk der Volkswagen AG in Salzgitter.

Neben der Erhöhung der Arbeitssicherheit erweisen sich GFK-Gitteroste in Produktionsstätten auch durch weitere positive Eigenschaften als effizienter und nachhaltiger Werkstoff. Composite-Materialien lassen sich genauso einfach verarbeiten wie Holz, weisen nur ein geringes Gewicht auf, bieten dabei aber die gleiche Festigkeit wie Stahl. Vielfach finden die Roste somit Verwendung als variable Arbeitswege oder Podeste, da sie vor Ort in Form und Größe angepasst werden können und einfach und schnell zu montieren sind. „Aufgrund dieser Eigenschaften und unseren guten Erfahrungen empfehlen wir diese Gitterroste unseren Werkzeugmaschinenherstellern für den begehbaren Wartungsbereich“, unterstreicht Kudraß die Zufriedenheit mit dem Werkstoff. Auch in Produktionsbereichen, in denen die GFK-Laufwege fest montiert sind, erweist sich GFK als geeignetes Material im Vergleich mit Holz oder Stahl.

Bei ZF Steyr in Österreich werden seit rund neun Jahren Laufwege aus GFK-Rosten in der spanenden Fertigung verlegt, wo gebohrt, gefräst oder geschliffen wird. Thomas Streicher ist Leiter Produktion Engineering und begründet die Entscheidung: „Die GFK-Gitterroste von CTS weisen eine sehr gute Haltbarkeit auf. Einzig eine leichte Ablösung der Körnung auf der Oberfläche ist festzustellen. Allerdings ist dies in einem so geringen Maß, dass die rutschhemmenden Eigenschaften nicht beeinträchtigt werden und eine Erneuerung nicht notwendig sein wird. Auch zeigt sich das Material korrosionsbeständig und unempfindlich im Kontakt mit Kühlmitteln, die in unserer Komponentenfertigung von Zahnrädern, Getriebewellen und -gehäusen austreten können.“ In Summe erweisen sich GFK-Gitterroste als effizienter und nachhaltiger Werkstoff mit minimalem Instandhaltungsaufwand bei hoher Lebensdauer.

https://www.ctscom.ce