Dieser Verschluss für eine Staplerbatteriehaube verhindert,  dass diese sich selbsttätig öffnet,

Dieser Verschluss für eine Staplerbatteriehaube verhindert, dass diese sich selbsttätig öffnet, weder bei einem Kippunfall noch bei Stößen. (Bild: Burg F.W. Lüling KG)

Wetter (rm). Das Haubenschloss vieler Elektrostapler wird täglich geöffnet, weil sich unter der Haube die bis zu 2,2 t schwere Batterie befindet, die täglich geprüft werden sollte. Zudem wechseln viele Anwender am Ende einer Schicht die Batterie, statt sie wieder aufzuladen, damit der Stapler nach wenigen Minuten wieder betriebsbereit ist.

Wegen der Türgröße muss der Haubenverschluss hohe mechanische Anforderungen erfüllen. Auf keinen Fall darf sich die Haube selbsttätig öffnen – weder bei einem Kippunfall noch bei den zahlreichen Stößen, denen die weitgehend ungefederten Stapler im Alltagsbetrieb ausgesetzt sind.

Warum die Sicherheitsanforderungen hier so hoch sind, liegt auf der Hand: Schließlich ist der Fahrersitz auf der Batteriehaube montiert. Wenn sich das Schloss zum Beispiel beim Überfahren einer Unebenheit öffnen würde, wäre der Fahrer gefährdet. Dies gilt erst recht für einen Kippunfall. In dieser kritischen Situation muss der Fahrer, gehalten durch den Sicherheitsgurt, in seiner Position bleiben, um nicht vom kippenden Stapler verletzt zu werden.

Aus diesen Gründen hatte Burg für Linde bereits in der Vergangenheit ein maßgeschneidertes Kastenschloss entwickelt, das besonders robust ist und per Seilzug betätigt wird. Auch in der neuen Elektrostapler-Baureihe E 20 – E 50 kommt ein Schloss des Herstellers zum Einsatz.

In diesem Fall waren allerdings andere bauliche Gegebenheiten zu berücksichtigen, so dass statt eines Seilzuges nun eine Zugstange vorhanden ist, mit der das Schloss geöffnet wird. Mit einfachem Knopfdruck kann der Bediener bequem die Batterietür öffnen. Bei allen Kipptests, die Linde-Stapler während der Entwicklung absolvieren, blieb das Schloss in sichernder verriegelten Stellung.