Mit der Laserbearbeitungsmaschine PSM 400 von Schunk lassen sich laut Hersteller unterschiedlichste

Mit der Laserbearbeitungsmaschine PSM 400 von Schunk lassen sich laut Hersteller unterschiedlichste Teile zügig erfassen und hochpräzise bearbeiten.

Als Teil der Schunk-Gruppe baut und vertreibt die Anfang 2010 gegründete SCHUNK Lasertechnik GmbH eine flexible Laserschweißmaschine zum teilautomatisierten Laserschweißen von anspruchsvollen Werkstoffen und komplexen Bauteilgeometrien. Neben Schweißbetrieben ist die Präzisionsanlage vor allem für den Werkzeug- und Formenbau, die Luftfahrtindustrie, die Medizin- und Pharmaindustrie sowie für die Energiewirtschaft interessant. Mit ihr sollen sich sowohl kleine als auch große Bauteile schnell und komfortabel bearbeiten lassen.

Effiziente Programmierung spart Zeit

Mit Hilfe der bedienerfreundlichen Look-Ahead-Steuerung sowie der Teachfunktion für Linie, Bogen, Kreis und Spline sei die Maschine ausgesprochen schnell eingerichtet und programmiert. Sowohl bei der Bearbeitung von Einzelstücken als auch bei kleinen und mittleren Serien setzte die PSM 400 damit Maßstäbe.

Auch Freiformflächen, für die noch keine Geometriedaten vorliegen, lassen sich laut Schunk mit der PSM 400 zügig erfassen. Zur Feinjustierung werden die geteachten Punkte im Splinemodus wie an einem Gummiband zu einer Kurve verbunden. Das verkürze den Teachvorgang und der Bahnverlauf werde besonders harmonisch. Auch komplexe oder an der Oberfläche beschädigte beziehungsweise verschlissene Teile können ohne externe Programmierung im dreidimensionalen Raum erfasst werden.

Präzisionslaser schweißt auch anspruchsvolle Werkstoffe

Eine adaptive Closed-Loop-Regelung soll gewährleisten, dass der lampengepumpte Festkörperlaser präzise und leistungsstabil arbeitet. Über eine frei skalierbare Pulsformung und -modulation können die Laserparameter bei Bedarf auf die spezifischen Eigenschaften anspruchsvoller Werkstoffe angepasst werden. Insbesondere bei der Bearbeitung von Gussteilen, hochkohlenstoffhaltigen Stählen und Superlegierungen profitieren Anwender von dem mit 100 ms überlangen Laserimpuls, der die Schweißbarkeit dieser Werkstoffe erheblich verbessert, so Schunk.

Aufgrund der genauen Linear- und Rotationsachsen arbeite die Anlage mit maximaler Präzision und Wiederholgenauigkeit. Die Schweißbahnen werden dabei variabel, äquidistant verschoben. So entstehen laut dem Lauffener Unternehmen besonders konstante und prozesssichere Materialaufträge. Ein zusätzlicher Autofokus oder ähnliche Hilfsmittel seien dabei nicht nötig. Standardmäßig ist die Maschine mit X-, Y- und Z- Achse ausgerüstet. Bei Bedarf lässt sie sich schnell und kostengünstig zur 5-Achs-Laserbearbeitungsmaschine ausbauen.

Der elektrisch höhenverstellbare und beidseitig schwenkbare Maschinentisch sowie der verschieb- und schwenkbare Laserschweißkopf sorgen für ein Höchstmaß an Flexibilität im Arbeitsbereich. Auf sämtliche Bearbeitungs-, Programmier- und Kontrollfunktionen könne der Operator unabhängig von der Bauteilgröße bequem zugreifen. Anwender, die mit der PSM 400 bereits Erfahrungen gesammelt haben, sind laut Schunk begeistert.