HSK-T eignet sich für den Einsatz auf Drehmaschinen, Dreh-Fräszentren, Multifunktions- und

HSK-T eignet sich für den Einsatz auf Drehmaschinen, Dreh-Fräszentren, Multifunktions- und Fräsmaschinen.Bild: WNT

KEMPTEN (buc) . Für rotierende Werkzeuge hat sich die HSK-Schnittstelle dank ihrer Qualitäten bereits weltweit durchgesetzt. Hier gilt der Hohlschaftkegel (HSK) als die Schnittstelle mit der höchsten Präzision und Steifigkeit. Zudem ist der HSK sehr robust und einfach in Aufbau und Herstellung.

Allerdings ist bei HSK-A und HSK-C das Mitnehmerspiel so hoch, dass sich bei stehenden Werkzeugen Probleme ergeben: Eine genaue Schneidenhöhe bei Werkzeugen im stehenden Einsatz lässt sich nur sehr schwer erreichen.

Die neue Schnittstelle HSK-T (T steht für Turning) bietet alle Vorteile von Hohlschaftkegeln. Die Entwickler haben aber das Mitnehmerspiel so weit reduziert, dass damit auch stehende Werkzeuge präzise gespannt werden können. Mit HSK-T sinken nun die Werkzeugwechsel- und Einrichtzeiten drastisch. Vor allem das Ausrichten der Werkzeuge wird erheblich vereinfacht.

Darüber hinaus ermöglicht das neue System hohe Einsparpotenziale, da es auf Drehmaschinen, Dreh-Fräszentren, Multifunktions- und Fräsmaschinen gleichermaßen einsetzbar ist. Da WNT für jede Anwendung den passenden Halter bietet, verfügt der Anwender damit über ein durchgängiges Werkzeugsystem.

In Kombination mit der HSK-T-Schnittstelle bietet WNT zahlreiche Produkte an: diverse Drehköpfe, Bohrstangen, Schafthalter, Verlängerungen, Reduzierungen und Adapter sowie Aufnahmen für Multifunktionswerkzeuge, Stechen und Gewindedrehen. Auf Wunsch liefert WNT zudem angetriebene Werkzeuge mit HSK-T-Standard.

Dank Greiferrille ist die Verwendung in automatischen Werkzeugwechselsystemen möglich. Für die Einführung von HSK-T in der Praxis engagiert sich WNT in einem Arbeitskreis aus namhaften Werkzeugherstellern und -händlern, Maschinenherstellern, Herstellern von angetriebenen Werkzeugen, Revolvern und Spannsystemen.