Schraubverbindung Hytorc

Sollte während des Anziehvorganges die Schraubverbindung doch in die Streckgrenze kommen, schaltet ein entsprechendes Verschraubungssystem ab und warnt den Anwender. – Quelle: Hytorc

Während der WindEnergy 2016 Hamburg zeigen die Fachleute, wie sich auch im Feld Bauteile mit Schraubverbindungen (M16 bis M72) an WEA zwischen 60 und 25.000 Nm prozesssicher und somit auf Anhieb fehlerfrei verschrauben lassen – und das bei gleichzeitiger Analyse und Dokumentation jedes einzelnen Schraubverlaufs. Abweichungen im Verschraubungsprozess beziehungsweise bei den Toleranzen werden sofort erkannt und gemeldet. Das ist wichtig, da der Großteil der Verschraubungen an einer WEA drehmomentgesteuert angezogen werden – was diverse Fehlerquellen mit sich bringen kann.

Zu den gängigen Fehlern gehören unter anderem eine zu geringe Härte der Mutter oder der Schraube, ein zu großes Gewindespiel, eine zu geringe Reibungszahl an der unteren Grenze oder ein zu hohes eingeleitetes Drehmoment. Problematisch sind auch nicht fachgerecht rekalibrierte Schrauber und natürlich ganz einfach Bedienfehler wie falsch verwendete Druck-Drehmomenttabellen. Diese Fehler führen zwangsläufig zu einem Versagen von Schraubverbindungen bei WEA und somit zu hohen Folgekosten.

Um all diese Problemfaktoren im Zaum zu halten und einwandfrei zu verschrauben, muss während jeden einzelnen Schraubverlaufs nicht nur das Drehmoment im Blick behalten werden, sondern auch der Verlauf der Streckgrenze. Es sollte also in der Produktion beziehungsweise später im Feld von vorn herein das mobile hydraulische Montage- und Analyseverfahren „Drehmoment gesteuert, Streckgrenzen überwacht“ eingesetzt werden. Das gewünschte Drehmoment bleibt nach wie vor das Abschaltkriterium für das einwandfreie Verschrauben. Die Streckgrenze darf dabei nicht erreicht werden.

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