Die Premiere auf der Control erfährt das Messsystem MarSurf M400 für die mobile

Die Premiere auf der Control erfährt das Messsystem MarSurf M400 für die mobile Qualitätskontrolle von Oberflächen (Bild: Mahr).

GÖTTINGEN (sm/ks). Der Applikationsspezialist Mahr eröffnet auf der Control sein Jubiläumsjahr zum 150-jährigen Firmenbestehen. Schwerpunkte sind messtechnische Lösungen für Elektro-Fahrzeuge, automatisierte Messplätze für die Fertigung und kabelloses Messen via Bluetooth-Technologie. „Unser Messeauftritt spiegelt die ungebremste Innovationskraft von Mahr wieder“, so Ulrich Kaspar, Geschäftsführer von Mahr. Gezeigt werden auch aktuelle Applikationen, neue Technologien und zukunftsorientierte Messstrategien.

Im Zentrum des Messeauftritts steht das Thema E-Mobilität. An verschiedenen Messgeräten werden zukünftige Messaufgaben der Automobilindustrie demonstriert – beispielsweise die Messung einer Achse für das Elektro-Getriebe eines Pkw. Ulrich Kaspar: „Mahr hat seit Jahrzehnten einen großen Know-how-Vorsprung im Bereich Automotive, diesen bauen wir in Bezug auf den zukünftigen Trend e-Motive offensiv aus.“

Die Premiere auf der Control erfährt das Messsystem MarSurf M400 für die mobile Qualitätskontrolle von Oberflächen. Das System will technisch mit Freiabtastung, automatischer Nullung, Bluetooth-Technologie und mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Zudem zeigt Mahr fertigungstaugliche Messtechnik. Die gekapselten automatisierten Messanlagen arbeiten ohne Bedienereingriff und direkt in der Fertigung.

Am vollautomatischen Wellenmessplatz MarShaft CNC 700 wird gezeigt, wie Drehteile in direkter Produktionsumgebung vollautomatisch geprüft werden können – mit deutlich erhöhter Prozessgeschwindigkeit und gleichzeitig gesteigerter Präzision. Den aktuellen Trend zur Kombination von Messaufgaben auf einem Messsystem zeigt Mahr am ausgestellten Formmessplatz MarForm MMQ 400. Diese ursprünglich nur für die Form- und Lageprüfung ausgelegte Messmaschine misst heute gleichfalls die Rauheit, den Drall und die Kontur an einem Werkstück. Der Vorteil für den Anwender – er misst heute auf einer Messmaschine, ohne das Werkstück umspannen zu müssen. Und er setzt nur noch ein Messsystem ein, wo er früher drei benötigte.

Geschäftsführer Ulrich Kaspar: „Die Messtechnik-Hardware und die Software wachsen zusammen. Mahr hat sich dieser Aufgabe vor Jahren gestellt und ein durchgängiges Softwarekonzept für alle Produktbereiche entwickelt. Jede unserer Maschinen kann die Daten von anderen Messmaschinen lesen und auswerten. So werden Applikationen durchgängig und Messaufgaben unserer Kunden komplett lösbar.“
Halle 3, Stand 3102
www.mahr.de

aus Produktion Nr. 17, 2011