Die Produktionskosten für einen 483 mm-Ziehring für die Drahtherstellung wurde durch weniger

Die Produktionskosten für einen 483 mm-Ziehring für die Drahtherstellung wurde durch weniger Keramikmasseeinsatz und verbesserte Prozessabläufe um 50 % gesenkt. (Bild: CeramTec AG)

Die CeramTec AG kann nun Keramik-Ringe und -Großbauteile mit einem Durchmesser bis 485 mm herstellen, wie sie unter anderem bei der Drahtherstellung benötigt werden.


PLOCHINGEN (rm). Beispiel dafür ist der 483 mm-Ziehring für die Anlage Syncro F 13. Dessen Fertigung wurde mit weniger Keramikmasseeinsatz und verbesserten Prozessabläufen rationalisiert. Dadurch konnten die Produktionskosten um 50 % gesenkt werden.

Daneben ist eine enge Abstimmung mit einem Unternehmen möglich, das einerseits Hochleistungskeramik produziert, aber zusätzlich ein großes Technologieverständnis für das Thema Drahtzug aufbringt. Speziell für diesen Prozess steht ein Testcenter zur Verfügung, das den Anwender bei der Optimierung seiner Drahtherstellung unterstützt, sodass der Produktionsprozess mit den keramischen Ziehringen am Ende genau seinen Anforderungen entspricht.

Hauptvorteil des Keramikeinsatzes im Drahtzug ist die deutlich höhere Prozesssicherheit. Denn wegen der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Keramikoberfläche hat sich auch die Oberfläche des Drahtes spürbar verbessert, was möglichen Korrosionsschäden bei beschichteten Drähten vorbeugt und eine konstante Drahtstärke sichert.

Dies erhöht auch die Sicherheit gegen Drahtbrüche. Infolgedessen werden auch die  Instandhaltungskosten deutlich reduziert und die Standzeiten um ein Vielfaches verlängert, während die Gesamtrüstzeiten verkürzt werden. Daraus ergeben sich verlängerte Maschinenlaufzeiten und die erhöhte Produktqualität.