Smart Factory Arburg Hannover Messe

Arburg präsentierte sich auf der Hannover Messe als Systemlieferant von cyberphysischen. – Quelle: Arburg

Zu sehen war eine informationstechnisch komplett vernetzte und durchgehend automatisierte Fertigungslinie für individualisierte Büroscheren. Dabei waren eine Allrounder-Spritzgießmaschine und ein Freeformer für die additive Fertigung über einen Sieben-Achs-Roboter verkettet. Die Prozess- und Qualitätsdaten wurden vom Arburg Leitrechnersystem (ALS) erfasst und in der „Cloud“ archiviert. Über eine spezifische Internetseite sind für jedes einzelne Teil die Daten jederzeit mit mobilen Endgeräten abrufbar.

„Eine Herausforderung ist, bei der Fertigung von kleinen Stückzahlen bis hin zu Losgröße 1 nicht auf Wirtschaftlichkeit und Verfügbarkeit zu verzichten. Auf der Hannover Messe 2016 zeigten wir dies am Beispiel Büroschere. Wir individualisieren dieses Großserienteil und binden dabei Kundenwünsche direkt in die Wertschöpfungskette ein“, erläutert Heinz Gaub, Arburg-Geschäftsführer Technik.

„Für diese Aufgabe kombinierten wir Spritzgießen, additive Fertigung und Industrie 4.0-Technologien in einem flexibel automatisierten, cyberphysischen Produktionssystem.“ Die Zukunft sieht Heinz Gaub in der „Smart Factory“, die sich selbst steuern und optimieren wird. Das heißt, die Produktionsdaten werden nicht mehr zentral verwaltet, sondern mobil dezentral angezeigt und ausgewertet. 

Mit automatisierten Allroundern, der zentralen Selogica-Steuerung, dem Freeformer für die additive Fertigung und IT-Lösungen wie dem Arburg Leitrechnersystem (ALS) bietet Arburg umfassende Kompetenzen in flexibel automatisierter und informationstechnisch vernetzter Produktionstechnik.

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