Eine spindellose Schiebertechnik sowie hohe Spannkräfte zeichnen diesen Maschinenschraubstock aus.

Eine spindellose Schiebertechnik sowie hohe Spannkräfte zeichnen diesen Maschinenschraubstock aus. (Bild: Erowa System Technologien GmbH)

CADOLZBURG (rm). Pro Teil spart man gut 10 mm an Material ein. Die kompakte Bauweise des Schraubstocks ist vor allem im 5-Achsbereich vorteilhaft. Da ModellTechnik sehr viel simultan fräst, gab es mit herkömmlichen Schraubstöcken häufig Kollisionskonflikte. Weil der Maschinenschraubstock Centro-Cad zu den Seiten hin abgesetzt ist, gibt es keine überstehenden Spannbacken oder Spindeln und es besteht kaum noch Kollisionsgefahr.

Spannsysteme müssen möglichst flexibel sein, um die Wirtschaftlichkeit des Bearbeitungsprozesses zu unterstützen. Eine spindellose Schiebertechnik, besonders lange geschliffene Führungsschienen und Wiederholgenauigkeiten von besser als 5 µm entsprechen als Merkmale des Maschinenschraubstocks dieser Forderung.

Bei der spindellosen Schiebertechnik wird das Spannmaß durch das Verstellen der Spannbacken über einen Querschieber erreicht. Dabei sind die möglichen Spannkräfte hoch. Beim Schraubstock, den es in drei Baugrößen gibt, liegen sie zwischen 18 und 30 kN.

Der Grundkörper ist aus rostbeständigem, gehärtetem Stahl aus einem Stück gefertigt, die Spannbacken und Führungsleisten bestehen aus rostfreiem Stahl. Daraus resultiert eine hohe Stabilität und es ist gleichzeitig ein einfaches Verstellen des Zentrums in X-Richtung des Schraubstocks möglich.

Die Spannbacken lassen sich im Rasterabstand von 1,5 mm positionieren sowie schnell und ohne Werkzeug wechseln. Ausgestattet mit einer sogenannten SlipStop-Oberfläche, werden Werkstücke sicher und ohne Beschädigung der Oberfläche gehalten.

Der langlebige Schraubstock ist vollständig abgedichtet. So bleibt die Grundfunktion auch bei großer Verschmutzung erhalten. Der wartungsfreie Maschinenschraubstock lässt sich durch seine spindellose Kinematik in kurzer Zeit zerlegen, reinigen und wieder zusammenbauen. Mit dem Grundkörper einer Palette ist er zu allen Spannfuttern des Herstellers kompatibel.