MÜNCHEN (hi). “Wir wollen die Ausstellerzahl der letzten Messe 2009  toppen und auf mehr als 300 Unternehmen kommen”, sagte der Messeverantwortliche Klaus Plaschka. Die ansteigende wirtschaftliche Stimmung in der Branche schlage sich auch auf die Entwicklung der metall München nieder.

 Die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen, Veranstalterin der metall München, verzeichnet bei den Unternehmen großes Interesse. So liegen die Anmeldungen und die gebuchte Fläche über dem Vergleichswert von 2008 (8.12.2008: 200 Aussteller, 5.897 m² /8.12.2010: 207 Aussteller, 6.042 m²). Gleichzeitig ergänzt und vertieft die GHM das Messeangebot. So bietet sie den Besuchern professionell geleitete Themenrundgänge über die Messe an – auch über den neuen Bereich zum Thema Oberflächentechnik. Mit dem Ausbildungspark „Pimp your future“ geht die metall München zudem aktiv den Fachkräftemangel an.

 Mit 12,3 Prozent der momentan angemeldeten Aussteller bildet der Bereich Oberflächentechnik nach den Werkzeugmaschinen das zweitgrößte Messeangebot. Die Themen reichen dabei vom Pulverbeschichten bis zum Lackieren, vom Galvanisieren bis zum Schleifen.

„Dies bildet eine sinnvolle Ergänzung zur Zerspantechnik und anderen Bearbeitungstechnologien, die auf der Messe zu sehen sind“, erläutert Klaus Plaschka, stellvertretender Geschäftsführer der GHM. „So finden die Besucher neben Werkzeugmaschinen, Präzisionswerkzeugen, Messtechnik und diversen Peripherieleistungen Lösungen für alle technischen Prozessschritte. Die metall München soll schließlich die Anwender für die berufliche Praxis komplett Versorgen.“

 Mit Sonderschauen bietet die metall München dem Besucher Anregungen über die Produktseite hinaus – etwa mit dem Ausbildungspark. Namhafte Unternehmen wie DMG, BMW, Weiler, Abene, Kunzmann, GDW Werkzeugmaschinen und FPS präsentieren dem Nachwuchs die Berufswelt der Metallbearbeitung. Unter dem Motto „Pimp your future“ können Schüler die Branche kennenlernen und erste Praxisversuche unternehmen – ganz gleich, ob es sich um schleifen, drehen, fräsen, bohren oder programmieren handelt. Informationen aus erster Hand zu Berufen und Karrieremöglichkeiten in der Metallbranche runden das Angebot ab. Auch für die Lehrer gibt es speziell zugeschnittene Rundgänge, mit denen sie ihr Wissen in Sachen Metallbearbeitung aufpolieren können.

 Zudem können die Besucher ihr Wissen themenspezifisch vertiefen. Eine Anlaufstelle bildet das neue Fachforum zur Finanzierung. In Vorträgen behandeln Fachleute aktuelle unternehmerische Fragestellungen, wie die Finanzierung einer neuen Werkzeugmaschine. Gerade nach der Krise treiben diese Fragestellungen vor allem den Mittelstand um. Von Branchenkennern geführte Rundgänge über die metall München runden das Anbegot ab.

„Damit schärft die metall München ihr Profil als Messe für Anwender, die ihren Werkzeugpark aufrüsten wollen. Nicht nur die passenden Maschinen gibt es hier, sondern auch wertvolle Informationen die helfen, die Wirtschaftlichkeit des Betriebs zu steigern. Und schließlich ist die metall München die Anlaufstelle wenn es darum geht, sich Fachkräfte und somit den Fortbestand des Unternehmens zu sichern“, betont Plaschka.