iProcell von IBG ist eine flexible, vollautomatische Montagezelle für Elektrofahrzeuge. - Bild: IBG

iProcell von IBG ist eine flexible, vollautomatische Montagezelle für Elektrofahrzeuge. - Bild: IBG

Die Finalisten des Innovationspreises der deutschen Wirtschaft 2015 sind ermittelt. Ein wissenschaftlicher Ausschuss mit Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft hat die rund 200 eingereichten Bewerbungen geprüft. Mit dem „Vision Car“ und der „iProcell“ ist die IBG Technology Hansestadt Lübeck GmbH unter den letzten Vier und erreichte damit das Finale in der Kategorie „Mittelständische Unternehmen“.

Mit dieser Innovation wird erstmals die Entwicklung eines Elektrofahrzeugs parallel mit der Entwicklung der zugehörigen Montage durchgeführt. Die flexible Fahrzeug-Endmontagezelle „iProcell“ ermöglicht damit eine wirtschaftliche, dezentrale Produktion von Elektrofahrzeugen in Kleinserien. Das Entscheidungskuratorium wählt im Januar 2015 die Gewinner. Maßgebliche Kriterien für die Preisvergabe sind neben der Innovationshöhe auch die Marktchancen, die Wirtschaftlichkeit, das Innovationsmanagement und die Nachhaltigkeit des Unternehmenskonzepts.

Der älteste Innovationspreis der Welt wird am 21. März 2015 im Gesellschaftshaus des Frankfurter Palmengartens verliehen. Die Auszeichnung steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Der Preis wird jährlich an Großunternehmen, Unternehmen mit innovativen Personalkonzepten, mittelständische Unternehmen und Start-up-Unternehmen verliehen.

Sabine Spinnarke