Nimak Klebesystem

Das gesamte Steuerungskonzept basiert nebst der Profinet-Kommunikation auf der Verwendung von marktüblichen Standardkomponenten. – Quelle: Nimak

Das Fügen mittels Kleben im Multimaterialmix moderner Leichtbaukonstruktionen, wie wir es aus der Serienfertigung des Flugzeug- und Fahrzeugbaus kennen, erfordert heute dynamische, adaptiv wirkende Systeme für eine zielgerichtete und prozesssichere Klebstoffaufbringung. Darüber hinaus bilden das automatisierte Handling der zu verbindenden Fügepartner (Verbindungskomponenten) im Zusammenspiel mit der Güte der Klebstoffapplikation die entscheidenden Erfolgsfaktoren für eine zuverlässige und langlebige Funktionalität der Fügeverbindungen.

Der Nimak GmbH, einem Anbieter industrieller Widerstandsschweiß- und Klebetechnik, ist es mit der Entwicklung des a.tron Dosier- und Klebesystems gelungen, einen Anwendermehrwert in Bezug auf Zuverlässigkeit, Dynamik und operativer Kosten zu erreichen.

Der Dosierkopf des a.tron Systems basierte auf einem Wechselkonzept in Bezug auf die wahlweise einzusetzenden Dosierkammervolumina mit den Standartgrößen 60, 100, 200 und 300 ccm. Der bereits vergleichsweise schnelle Dosierkammertausch wird zudem unterstützt durch den Wegfall jeglicher sonst üblicher Roboter-Neuprogrammierungen oder der Anpassung einer Werkzeuglängenkorrektur. D. h. der Werkzeugmittelpunkt (TCP) als Bezugspunkt für die Bahnprogrammierung der Kleberaube bleibt selbst bei veränderlichen Dosierkammergrößen konstant.

Neben diesen, die Anlagenverfügbarkeit steigernden Designelementen, verfügt das a.tron System über weitere Ausstattungsmerkmale, die zu einer signifikanten Produktivitätssteigerung des Systems beitragen. Insbesondere die von vorne herein perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten erzielen im Zusammenspiel hervorragende Ergebnisse was Reproduzierbarkeit, Regelgeschwindigkeit und Vordruckanpassung betreffen.

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