System  Aufspannen  Zeiss

Das neue System für das Aufspannen von Werkstücken auf Koordinatenmessgeräten von Zeiss sorgt für mehr Durchsatz. – Quelle: Zeiss

Damit können die Messtaster Merkmale an Werkstücken einfacher von mehreren Seiten erfassen. Das sorgt für mehr Durchsatz, auch, weil die erhöhte Zugänglichkeit das Erstellen der Messprogramme vereinfacht.

„Damit der Messprozess nicht zum Flaschenhals wird, kann der Anwender an einer Reihe von Stellschrauben drehen. Dazu gehört der Einsatz von Aufspannvorrichtungen, die weitgehend standardisiert sind und dem Messtaster nicht im Weg sind“, sagt Jörg Esswein, Vertriebsleiter der Carl Zeiss 3D Automation GmbH.

Um das Werkstück für die Messtaster von möglichst vielen Seiten zugänglich zu machen, wird es bei dem neuen Vorrichtungssystem auf einem Metallrahmen fixiert – wahlweise vertikal oder horizontal. Der Rahmen ruht bei der horizontalen Variante auf vier Säulen, welche in einer Basisplatte verankert sind. Im Gegensatz dazu steht bei herkömmlichen Vorrichtungen jedes einzelne Bestimm- und Spannelement für die Befestigung des Werkstücks auf einer eigenen Säule. Diese Säulen erschweren das Messen von Merkmalen an der Bauteilunterseite. Die eingeschränkte Zugänglichkeit aufgrund der vielen Säulen muss daher im Messprogramm berücksichtigt werden, was den Programmieraufwand nach oben treibt. Die Rahmenbauweise hingegen macht das Werkstück von allen Seiten gut erreichbar. Sie beschleunigt damit die Erstellung der Messprogramme und verkürzt zudem die Messzeiten.

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