Balinit Hard Carbon Oerlikon Balzers

Durch ihre geringe Dicke von 0,5 bis 2 Mikrometer ermöglicht die DLC-Schicht Balinit Hard Carbon sehr scharfe Werkzeug-Schneidkanten. – Quelle: Oerlikon Balzers

Dazu zählen kohlenstoffbasierte DLC-(Diamond-Like Coating)-Schichten mit sehr hoher Härte, geringer Aufklebeneigung und besten Reibeigenschaften, optimal angepasst auf die sehr feinen Werkzeuggeometrien und extrem maßhaltig in der Schichtdicke.

Diese Eigenschaften machen eine Mikrobearbeitung erfolgreich. Denn in einem modernen Werkstoffgefüge muss ein Mikrowerkzeug abrasivem wie auch adhäsivem Verschleiß widerstehen. Hier gilt es einerseits die nötige Schneidkanten- und damit Konturstabilität zu schaffen und andererseits der Bildung von Aufbauschneiden entgegenzuwirken.

Speziell hoch abrasive Nichteisenmetalle, Graphite, Keramiken oder Faserverbundwerkstoffe verlangen besondere Lösungen. Denn der entstehende Verschleiß macht die Bearbeitung ungenau, und kleinste Konturfehler bedeuten hier meist den Verlust des bearbeiteten Werkstücks oder erhöhen das Risiko von Werkzeugbruch.

Vor diesem Hintergrund eignet sich die wasserstofffreie, kohlenstoffbasierte (ta-C) Schicht Balinit Hard Carbon sehr gut für kleine Abmessungen in der Mikrobearbeitung etwa von Nichteisenmetallen wie Kupfer und Messing sowie Aluminiumlegierungen mit einem Siliziumanteil von unter 12 Prozent, aber auch von Keramiken als Grünlinge, die als Dentalwerkstoffe Einsatz finden.

Sie bringt eine hohe Härte von 5.000 HV sowie hohe thermische Stabilität mit und sorgt für äußerst geringe Reibung und wenig Aufkleben. Zudem ist sie deutlich hitzebeständiger als andere Kohlenstoffschichten und hält Temperaturen bis 450 °C stand. Durch ihre geringe Dicke von 0,5 bis 2 Mikrometern ermöglicht sie sehr scharfe Schneidkanten.

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