Turboladergehäuse Reinigungspalette Piller

PKW Turboladergehäuse auf einer Transport- und Reinigungspalette. – Quelle: Piller

Es war die bekannt schwierige Aufgabe: Hohe Reinigungsqualität und  kurze Taktzeiten verbinden mit geringem Platz- und Energiebedarf. Und dies bei möglichst geringem Invest.  Die Antwort darauf ist eine neu entwickelte Durchlaufreinigungsanlage. In Taktzeiten unter 60 Sekunden werden die Bauteile in mehreren Zonen von Schmutz und Klemmspänen gereinigt und abschließend getrocknet. „In der jetzigen Ausführung ist die Anlage speziell auf die Bauteilgröße und die Anforderungen der Turbolader ausgerichtet“, beschreibt Jörg Nubert, Geschäftsführer Vertrieb bei Piller Entgrattechnik, die Neuentwicklung. Maximal 600 µm Partikelgröße nach der Endreinigung war die anspruchsvolle Qualitätsvorgabe.

Auf einer speziell ausgelegten Waschpalette werden die Turbolader mittels Kettenantrieb sehr schnell durch die Maschine  gefördert. In den einzelnen Prozesszonen sind diese Waschpaletten von der Kette entkoppelt und einzeln beweglich. Dies ermöglicht eine prozessoptimale Ausrichtung zur Spritztechnik. Durch den flinken Teiletransport konnte die verfügbare Prozesszeit in den einzelnen Zonen besser ausgenutzt werden. Diese Auslegung ermöglicht auch eine Typenflexibilität für unterschiedliche Turbolader, die auf der Anlage gereinigt werden können. Die Spritztechnik ist aufgeteilt in drei Bereiche. Zwei davon arbeiten mit Niederdruck und eine Kammer ist mit einer Hochdruckreinigung ausgestattet. Diese arbeitet mit Drücken unterhalb 200 bar und befreit die Bauteile zuverlässig von allen Klemmspänen.

Seit September ist die erste Anlage bei einem deutschen Teilehersteller im Einsatz und wird in einer verketteten Fertigungslinie auf den Mehrschichtbetrieb hochgefahren.

www.piller-online.com