Dieses Pressensystem bei Dunkermotoren mit für die Montage von Ritzeln auf Motorwellen ist mit zwei

Dieses Pressensystem bei Dunkermotoren mit für die Montage von Ritzeln auf Motorwellen ist mit zwei Pressenspindelantrieben und Steuerung ausgerüstet. (Bild: Tox Pressotechnik GmbH & Co. KG)

 

Ein elektromechanischer Pressenspindelantrieb von Tox Pressotechnik unterstützt bei der Dunkermotoren GmbH das reproduzierbar exakte Aufpressen von Ritzeln auf Motorwellen und vereinfacht auch den Vorrichtungsbau.
WEINGARTEN (rm). Beim Antriebssystem-Hersteller Dunkermotoren sind alle Produktionsprozesse inklusive der Qualitätssicherung in eigener Hand. Dafür investiert man ständig in leistungsfähige Produktionseinrichtungen, wie in diesem Fall in die Montagetechnik zum Aufpressen von Ritzeln auf Motorwellen.

Dieser Arbeitsgang wirkt sich wesentlich auf die Laufpräzision und damit insgesamt auf die Qualität des Antriebssystems aus. Der Pressvorgang muss daher mit absolut reproduzierbarer Genauigkeit (Presskraft, Aufpresshöhe, Prozessverlauf) erfolgen, gleichzeitig aber auch rationell.

Der mechanische Aufbau der Vorrichtung erfolgte bei Dunkermotoren. Den Anbau der Antriebs- und Steuerungskomponenten sowie die Inbetriebnahme übernahm Tox Pressotechnik. Jedes Antriebssystem besteht aus dem Pressenspindelantrieb Electric Power Modul EPMK mit Sensorik für Kraft- und Wegerfassung und  der zugehörigen Pressensteuerung ElectricDrive STE.

Der kompakte Pressenspindelantrieb EPMK 055 erzeugt Presskräfte bis 30 kN und erreicht einen Hub bis 400 mm und eine Prozessgenauigkeit von +/- 0,05 mm. Die Arbeitskolben-Geschwindigkeiten von 0 bis 400 mm/s sind für hochdynamische Arbeitsabläufe ausgelegt. Krafterzeugung und -übertragung erfolgen vom Servomotor über das Planetengetriebe und die Planetenrollengewindespindel auf den Arbeitskolben und damit auf das Werkzeug.

Kernstück der Steuerung ist der Achs-Controller mit integrierter SPS-Funktionalität. Damit wird die Aufbiegung des Pressengestells berücksichtigt und kompensiert. In Verbindung mit einer Sicherheits-SPS wird die Pressensteuerung inklusive Handhabungssystem für aufgeheizte Ritzel über den Achs-Controller gesteuert.

Ansonsten liegen die Pressenspindelantriebe EPMK mit STE als montage- und anschlussfertige Einheiten vor, was Einsparungen in Bezug auf Konstruktion, Anschlusskonstruktion, Fertigung mechanischer Bauteile, Montage und Installation bringt.

Weitere Aspekte für den Einsatz des Pressenspindelantriebs waren die Reproduzierbarkeit beim Aufpressprozess sowie die Nutzungs- und damit Anwendungs-Flexibilität. Denn es ist eine freie Eilhub-/ Krafthub-Programmierung bei Produktänderungen oder beim Einsatz des Pressensystems für verschiedene Motorwellen möglich.

Kapazitätserweiterungen bewogen mittlerweile Dunkermotoren dazu, weitere Aufpressvorrichtungen zu bauen und diese wiederum mit den Pressenspindelantriebssystemen EPMK und der Steuerung STE von Tox Pressotechnik auszurüsten.