Der ECO.torch soll das traditionelle Schweißen komplexer Werkstücke durch seine beidseitige

Der ECO.torch soll das traditionelle Schweißen komplexer Werkstücke durch seine beidseitige 260°-Rotation benutzerfreundlicher gestalten. Bild: Dinse GmbH

HAMBURG (BUC). Mit seiner 260°-Rotation zu beiden Seiten der sechsten Achse soll der ECO.torch laut Dinse Zeit und Programmieraufwand beim Kurvenschweißen sparen und eine optimale Bauteilzugänglichkeit ermöglichen – auch in engen Kon­struktionen und komplizierten Geometrien. Dabei sei der ECO.torch dank seiner Aluminiumlegierung von geringem Gewicht und damit besonders leichtgängig. Dies ist besonders für Roboter mit weniger starken Motoren von klarem Vorteil.

Aufgrund der erhöhten Reichweite wird das Schweißen komplexer Werkstücke vereinfacht und beschleunigt, so Dinse. Laut Herstellerangaben zeichnet sich das hochtorsionsbeständige, kompakte Schlauchpaket durch einen sehr geringen Verschleiß und somit durch eine hohe Standzeit und lange Wartungsintervalle aus. Der modulare Aufbau des ECO.torch erlaubt, wie Dinse sagt, einen problemlosen und schnellen Austausch der Brennerhals- sowie der Schlauchpaketkomponenten bei gleich bleibendem TCP.

Über ein elektromechanisches Tastprinzip ermittelt der Gasdüsensensor Anfang und Ende der Schweißnaht. Abweichungen durch Werkstofftoleranzen werden korrigiert und erlauben einen reproduzierbaren TCP, verspricht Dinse. Der ECO.torch ist in zwei Versionen erhältlich: als starre oder flexible Variante mit 15° Auslenkung. Hier kann optional eine Sicherheitsabschaltung zugeschaltet werden, die für eine schnelle Abschaltung bei Kollision sowie die präzise Rückstellung auf den TCP sorgt.