Reinigung ist wichtige, kostet jedoch auch Geld. Umso dringender ist es, sich über eine effiziente

Reinigung ist wichtige, kostet jedoch auch Geld. Umso dringender ist es, sich über eine effiziente Reinigung auszutauschen – etwa auf einer Messe. Bild: fairXperts

von Susanne Bader

STUTTGART. Erst seit der umfassenden Verbreitung von ABS-Systemen ist die technische Sauberkeit zum Thema geworden. Doch je strenger die Grenzwerte, desto teurer ist meist der Reinigungsprozess. „Daher sind die Grenzwerte in jüngster Zeit aus Gründen der Wirtschaftlichkeit eher noch angehoben worden“, sagte Markus Rochowitz vom Fraunhofer IPA anlässlich der parts2clean vor der Presse.

Bei der Robert Bosch GmbH sind weltweit 1 700 Reinigungsanlagen im Einsatz, die jährlich 350 GWh Strom verbrauchen. Ein großer Posten im Energieverbrauch des Unternehmens, sagte Dr. Helmut Schmidt, verantwortlich in der Forschung und Vorausentwicklung bei Bosch. In einem umfassenden Projekt wurden verschiedene Anlagentypen untersucht. Das Ergebnis: Durch intelligente Steuerung ließ sich etwa bei einer Einkammer-Anlage, die wässrig reinigt, im Betrieb 9 KW/h an Energie sparen, im Leerlauf sogar 16,5 KW/h.

Bosch hat inzwischen ein Pflichtenheft für neue Anlagen erstellt sowie weitere Reinigungs- und Aufbereitungskonzepte in der Reinigungstechnik begonnen. Jedoch seien Anwender dabei auf die Hilfe der Hersteller angewiesen, so Schmidt. Dort, wo Hersteller von 30 % Einsparung ausgehen, ließen sich oft bis zu 50 % erreichen.