3D-Drucker von Trumpf

Der 3D-Drucker TruPrint 3000 basiert auf der Fertigungstechnologie Laser Metal Fusion (LMF).

Die Mittelformatmaschinen basieren auf der Fertigungstechnologie Laser Metal Fusion (LMF) und generieren komplette Bauteile per Laser Schicht für Schicht im Pulverbett, teilt das Unternehmen mit. Die Bauteile können eine Größe von bis zu 300 Millimeter Durchmesser und 400 Millimeter Höhe haben. Mit ihrem Wechselzylinderprinzip, das einen schnellen Wechsel der Bau- und Vorratszylinder ermöglicht, und der industrietauglichen Peripherie, zielen die neuen Anlagen auf die Serienproduktion von komplexen metallischen Bauteilen ab. Zudem rückt Trumpf mit der TruPrint 3000 die komplette Prozesskette der additiven Fertigung in den Fokus.

Zu Beginn der Prozesskette steht die Datenvorbereitung für das 3D-Konstruktions- und Fertigungsprogramm. Trumpf bietet hierfür mit dem Softwarepaket TruTops Print mit NX erstmals eine durchgängige Softwarelösung mit einheitlicher Benutzeroberfläche ohne Systembrüche an. Von der praktischen Pulverzufuhr, die den großen internen Pulverspeicher füllt, über die additive Fertigungstechnologie selbst, bis hin zu den nachgelagerten Arbeitsschritten wie dem Entpacken und Reinigen des frisch generierten Bauteils, deckt Trumpf nach eigenen Angaben auch alle weiteren Bereiche mit industriereifen Lösungen ab. Der Laserpionier adressiert auch beim Additive Manufacturing das Thema Industrie 4.0, um Geschäftsprozesse ganzheitlich zu optimieren. So lassen sich beispielsweise unterschiedlichste Zustandsparameter während des Fertigungsprozesses über verschiedene Monitoring-Lösungen überwachen, analysieren und mobil bedienen. Die Lösungswelt für Industrie 4.0 bei Trumpf ist TruConnect; sie steht für die vernetzte Fertigung, die Maschinen, Menschen und Informationen miteinander verbindet. Mit den beiden Anlagen TruPrint 3000 und TruPrint 5000 lassen sich komplexe, metallische Bauteile aus Pulver generieren. Hierfür kommen je nach Bauteil alle schweißbaren Werkstoffe wie beispielsweise Stähle, Nickelbasislegierungen, Titan oder Aluminium als Pulver in Frage. Da die TruPrint 3000 mit zwei Vorratszylindern ausgestattet ist, stehen für jeden Baujob bis zu 75 Liter Pulver zur Verfügung - das ist etwa zweieinhalbmal so viel Pulvervorrat wie das Bauvolumen selbst, heißt es. Genügend Material, um den gesamten Aufbauprozess durchzuführen, ohne den Vorgang zu unterbrechen, um Pulver nachzufüllen. Und selbst wenn das Pulver einmal knapp werden sollte, greift das clevere Wechselzylinderprinzip: Die TruPrint 3000 ist so ausgelegt, dass sich Vorrats- und Überlaufzylinder während des Fertigungsprozesses austauschen lassen. Das senkt Stillstands- und Nebenzeiten und erhöht gleichzeitig die Produktivität des 3D-Druckers.

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