Laser-Ablenkkopf von Raylase

Der Superscan V eignets sich für High-End-Anwendungen in der Laser-Materialbearbeitung.

Bei einem Arbeitsabstand von nur 250 mm führt der Superscan V einen Laserstrahl mit bis zu 14 m/s durch das Bearbeitungsfeld und erreicht dank leichter Spiegelsubstrate, starker Galvanometer und einer neuen Endstufentechnologie enorme Beschleunigungen für scharfe Ecken. Dabei verbraucht er deutlich weniger Leistung als vergleichbare Modelle, bleibt kühl und reduziert so die wärmbedingte Drift. Die voll-digitale Regelungselektronik des Supercan V bietet eine hohe Dynamik und kontinuierliche Überwachung der Spiegelposition sowie deren Geschwindigkeit und Temperatur. Je nach eingesetztem Protokoll (SL2-100 oder XY2-100) kann er seine Spiegel mit bis zu 20 Bit Auflösung positionieren, dies entspricht einem Winkel von 0,76 µrad. Die mittlere Wiederholgenauigkeit liegt zudem unter 0,4 µrad.

Durch die enorme Beschleunigung und Maximalgeschwindigkeit der digitalen Galvanometer kann der Superscan V sogar Laserjobs mit scharfen Ecken extrem schnell, genau und präzise ausführen. Die neue SP-ICE-3 Steuerkarte von Raylase ist für die digitale Ansteuerung des Scans V ideal geeignet. In dieser Kombination wird die Entwicklung selbst komplexer Lasersysteme mit variantenreichen Laserjobs oder Marking-and-Processing-on-the-fly maßgeblich vereinfacht, heißt es. Die Objektive und leichtgewichtigen SiC-Scan-Spiegel sind für alle gängigen Lasertypen, Leistungsdichten, Brennweiten, Bearbeitungsfelder und Wellenlängen von 355 bis 10.600 nm erhältlich. Aktuell ist der Superscan V mit einer Eingangsapertur von 15 mm erhältlich. Versionen mit 10 mm und weiteren Aperturen folgen in Kürze. Wie alle Superscan-Ablenkeinheiten besitzt auch dieser Scankopf Anschlüsse für Luft- und Wasserkühlung, so Raylase.

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