BMR Sperrluft-Nachlaufsteuerung Druckluft

Die Sperrluft-Nachlaufsteuerung von BMR erhöht die Standzeiten der Spindeln und sorgt gleichzeitig für einen wirtschaftlichen Umgang mit der teuren Druckluft. – Quelle: BMR

Bei Fertigungsprozessen wie Drehen, Fräsen und Schleifen ist der Einsatz von flüssigen Kühlmedien, die unter starkem Druck auf das Werkstück und Werkzeug gesprüht werden, schon lange Standard. Die Folge: Durch die Zerstäubung wird der gesamte Innenraum der Maschine mit Kühlflüssigkeit benetzt.

Insbesondere beim Schleifprozess ist es wichtig, die Spindeln gegen das Eindringen von dieser Flüssigkeit zu schützen. Denn hier sind die Kühlflüssigkeiten durch die Reste des Schleifmaterials häufig stark abrasiv. Während des Bearbeitungsprozesses ist das kein Problem, da die Spindeln durch den Anschluss von Sperrluft gegen das Eindringen von Flüssigkeiten geschützt sind.

Beim Abschalten sieht es anders aus: Aus wirtschaftlichen Erwägungen werden die Maschinen komplett vom Strom genommen und die Druckluft abgeschaltet. Die Spindeln sind ungeschützt dem abtropfenden Kühlwasserresten ausgesetzt, die bei fehlender Sperrluft in die Lager eindringen können und die Spindeln langfristig schädigen.

Die Folge sind steigende Instandhaltungskosten durch Reparaturausfälle. Die Sperrluft-Nachlaufsteuerung der BMR GmbH ermöglicht einen zuverlässigen Schutz der Spindeln. Dabei wird die erforderliche Druckluft über eine interne Ventilschaltung der Spindel als Sperrluft zugeführt. Ein Druckminderer gewährleistet einen kontinuierlichen Betriebsdruck.

Die akku-gepufferte Elektronik erkennt das Abschalten der Spannungsversorgung der Maschine und übernimmt für eine flexibel einstellbare Zeitspanne die Versorgung der Spindel mit Sperrluft. Nach Ablauf dieser Zeit wird die Druckluft automatisch wieder abgeschaltet.

Gleichzeitig überwacht der Drucksensor die Sperrluft und den Akkustatus; beide werden dem Anwender zuverlässig über die System-Ausgänge und LEDs signalisiert.

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