Großzügig dimensioniert: Rund 500 000 Euro hat sich der Reutlinger Maschinenbauer

Großzügig dimensioniert: Rund 500 000 Euro hat sich der Reutlinger Maschinenbauer Burkhardt+Weber seinen neuen Spindelprüfstand kosten lassen. Bild: B+W

REUTLINGEN (buc). Neben Maschinentischen, Regalmagazinen und anderen Grundbaugruppen eines BAZ, fertigt die Burkhardt+Weber Fertigungssysteme GmbH seine Getriebespindeln schon seit je her selber. „Neben der Fertigungstiefe ist es aber auch unser eigener hoher Qualitätsanspruch, der den Ruf unserer Maschinen begründet“, sagt Geschäftsführer Andreas Mittermüller. „Um unser Qualitätsniveau nicht nur zu halten sondern weiter anzuheben, haben wir uns entschieden selbst einen Lastprüfstand für unsere schweren Spindeleinheiten zu entwickeln.“

Auf dem neuen Spindelprüfstand lassen sich nach der Montage ein kompletter 72-Stunden-Test und parallel dazu ein umfangreiches Lastkollektiv durchfahren. Alle Tests für die Spindeleinheiten werden unter realitätsnahen Bedingungen, wie sie bei anspruchsvollen Zerspanungszyklen in Last- und Drehzahlbetrieb vorkommen, durchgeführt. Nach mehr als 50 erfolgreich geprüften Getriebespindeleinheiten kommt man einem durchweg positiven Urteil.

„Die Investition von gut 500 000 Euro in den neuen, praktisch vollautomatisch arbeitenden Spindelprüfstand hat sich gelohnt, denn wir können in Zukunft nicht nur jede Spindeleinheit einem knallharten Test unterziehen, bevor wir sie in ein Bearbeitungszentrum einbauen,“ fasst Andreas Mittermüller zusammen, „sondern wir signalisieren unseren Kunden auch, dass wir uns mit dem erreichten Qualitätsniveau nicht zufrieden geben.“