HSX-Spezialstahl Steeltec

Die Serie des HSX-Spezialstahls verfügt bereits im Lieferzustand über eine hohe Zugfestigkeit kombiniert mit einer guten Zähigkeit. – Quelle: Steeltec

Dies ermöglicht Steeltec durch die gezielte Verbesserung der Reibungsverhältnisse beim Ziehen des Stahls. Denn diese nehmen unmittelbar Einfluss auf die mechanischen Stahleigenschaften. Zudem steigt die Produktivität: So zieht Steeltec den Blankstahl heute mit 25 Prozent höheren Geschwindigkeiten bei zehn Prozent weniger Reibung. Hintergrund der Weiterentwicklung ist die steigende Nachfrage der Industrie nach Stahlsorten in höchsten Festigkeitsklassen. Diese sind u. a. in der Automobilindustrie die Voraussetzung, um Bauteile wie Antriebswellen mit geringerem Gewicht zu konstruieren und noch höhere Wirkungsgrade zu erzielen.

„Um unsere Position als Qualitätsführer im Bereich Blankstahl zu stärken, arbeiten wir kontinuierlich an unserer technologischen Effizienz und der Qualität unserer Stahlprodukte“, betont Guido Olschewski, Leiter Managementsysteme und Produktentwicklung bei Steeltec. „Aus diesem Grund haben wir die tribologischen Verhältnisse – also Reibung, Schmierung und Verschleiß – beim Ziehen untersucht.“ Die Ziehparameter haben sowohl Einfluss auf die technische Effektivität als auch auf die mechanisch-technologischen Stahleigenschaften.

Um Verbesserungen des Ziehprozesses quantitativ messbar zu machen, ermittelte das Tochterunternehmen des Stahlkonzerns Schmolz + Bickenbach sämtliche Einflussparameter. Mithilfe von Sensoren an den Umformwerkzeugen wurde die Ziehkraft erfasst. Auf diese Weise konnte Steeltec beurteilen, wie sich die Ziehkraft verhält: in Abhängigkeit von dem eingesetzten Ziehöl, der Oberflächenrauigkeit des Vormaterials, der Ziehgeschwindigkeit sowie der Oberflächenqualität der Umformwerkzeuge.

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