Additive Fertigungsverfahren Torwegge

Additive Fertigungsverfahren bieten ein hohes Maß an Designfreiheit. – Quelle: Torwegge

Erklärtes Ziel des Systementwicklers ist es, seine Stellung am Markt mittels innovativer Produktionsmethoden auszubauen. Dazu zählt auch, früh intern Knowhow für zukunftsweisende Technologien aufzubauen.

Vor diesem Hintergrund hat sich Torwegge nun entschlossen, Mitglied im Direct Manufacturing Research Center (DMRC) der Universität Paderborn zu werden. Davon, dass das Unternehmen diesem Anspruch gerecht wird und schon heute zu den Innovationsführern zählt, können sich Interessierte auf der Motek überzeugen. Torwegge zeigt dort unter anderem die Neuentwicklung TORsten, ein omnidirektional fahrendes Transportfahrzeug.

„Die Verfahren der additiven Fertigung, die 3D-Druckverfahren, stecken aktuell zwar noch in den Kinderschuhen, ihr Potential ist aber unübersehbar. Vor allem in der Produktentwicklung, der Kleinserienproduktion und im Sonderbau sehen wir viele Möglichkeiten“, sagt Dirk Jonat, Leiter Projektmanagement und Technik der Torwegge GmbH & Co. KG. So könnten beispielsweise die Ingenieure der Entwicklungsabteilung die Praxistauglichkeit einer Idee oder eines Konzepts wesentlich schneller und kostengünstiger überprüfen als auf konventionellem Weg.

„Ich kann einfach einen Probedruck machen und muss nicht viel Zeit und Geld in die Herstellung eines passenden Werkzeugs investieren“, sagt Jonat. „Und wenn sich dann herausstellt, dass die Idee nichts taugt, habe ich nur wenige Euro verloren und nicht mehrere tausend.“

Darüber hinaus bieten additive Fertigungsverfahren ein hohes Maß an Designfreiheit, während Entwicklungen für die konventionelle Fertigung die einfachsten und besten Lösungen oft ausschließen, weil sie schlicht nicht herstellbar sind. Zudem erlauben additive Fertigungsverfahren die Herstellung höchst komplexer Strukturen, die gleichzeitig extrem leicht und stabil sein können.

www.torwegge.de

Halle 8, Stand 236