VDMA,Leitfaden,Werkzeugverwaltung

Der VDMA hat einen Leitfaden veröffentlicht, der Betrieben eine bessere Werkzeugverwaltung ermöglichen soll. - Bild: Bosch

Gründe dafür seien fehlende Rückverfolgbarkeit und mangelnder Überblick über Werkzeugbestand und Lagerort einzelner Werkzeuge, was teils langwieriges und erfolgloses Suchen zur Folge habe sowie unnötige Neu- bzw. Nachbestellungen.

Der Leitfaden ist eine Gemeinschaftsarbeit der Softwarefirmen Cimsource, Coscom, Exapt, Janus, Siemens Industry Software und TDM sowie des Messtechnikspezialisten Zoller und des Lehrstuhls für Maschinenbauinformatik an der Universität Magdeburg. Laut einer Mitteilung der Janus Engineering AG birgt die digitale Werkzeugverwaltung "enormes Sparpotenzial": Ein mittelständischer Hersteller mit zehn CNC-Bearbeitungsmaschinen und jährlichen Werkzeugkosten von 150.000 Euro können damit mehrere Tausend Euro pro Jahr sparen, wird Janus-Vorstand Werner Karp zitiert. Neben geringeren Beschaffungskosten winkten den Betrieben auch kürzere Rüstzeiten: "Der dadurch gewonnene Zeitvorteil kann in der Industrie-4.0-Ära einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bedeuten", so Karp.

Der Leitfaden "Einführung eines zukunftsorientierten Toolmanagement-Systems" enthält nach VDMA-Angaben auch Checklisten und praktische Beispiele. Die 68 Seiten starke Broschüre kostet 45 Euro (36 Euro für VDMA-Mitglieder) und kann beim VDMA-Verlag bestellt werden: https://woe.eu.com/vi/p1113.