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Der VDMA Arbeitskreis „Werkzeugverwaltung“ stellt nach 16-monatiger intensiver Arbeit sein Ergebnis, den Leitfaden „Einführung eines zukunftsorientierten Toolmanagement-Systems“, vor. In dem Leitfaden ist beschrieben, wie die Einführung eines Werkzeugverwaltungssystems durchgeführt werden sollte.

Dabei ist der Weg von der Vorbereitung der Systemeinführung bis hin zu dessen Nutzung im produktiven Betrieb dargestellt. Der Leitfaden wurde mit dem Ziel erarbeitet, den Maschinenbau-Unternehmen vorzustellen, wie auftretende Daten und Informationen in diesem Bereich der Produktion gewinn- und nutzenbringend zu verwenden sind.

Werkzeugkosten im Griff

Unverändert sind die Gesamtwerkzeugkosten in vielen Unternehmen nicht auf den ersten Blick ersichtlich und stellen einen sehr hohen Kostenfaktor dar. Die Gründe sind die fehlende Traceability und damit einhergehende Intransparenz über den Werkzeugbestand und den Lagerort einzelner Werkzeuge. Die Folgen sind, zum Teil langwieriges, erfolgloses Suchen, das zur Neu- oder Nachbestellung und somit zum mehrfachen Vorliegen desselben Werkzeuges führt.

Durchgängige Transparenz herstellen

Die Lösung ist eine durchgängige Erfassung und Verfügbarkeit der Werkzeugdaten einschließlich Wareneingang, Gesamtbestand sowie dem Zustand und Lagerort des einzelnen Werkzeuges. Denn nur wenn alle am Fertigungsprozess beteiligten Mitarbeiter Zugang zu den Informationen haben, ist der vollständige Ablauf komplett planbar.

Die Einführung eines solchen Systems ist hinsichtlich vieler Randbedingungen intensiv zu prüfen. Hierzu stellt der Leitfaden eine Orientierungshilfe dar. Der Arbeitskreis beschreibt in dem VDMA-Leitfaden, welche Nutzenpotentiale die Einführung und Anwendung eines Toolmanagement-Systems bietet. Zusätzlich wurde  auf die Vernetzung und Kopplung mit anderen Systemen (ERP, PDM etc.) genauso geachtet, wie auf die Verwendung von Standard-Komponenten.

Den Lesern steht mit diesem Leitfaden ein „Roter Faden“ zur Verfügung, der ihn mittels Checklisten und Fragen bei der Systemauswahl unterstützt. Ergänzt wird er durch Praxisbeispiele. Somit stellt der Leitfaden insgesamt eine wertvolle Entscheidungshilfe dar.

Bestellung
Der Leitfaden ist erhältlich beim VDMA-Verlag www.vdma-verlag.com.

Die folgenden Firmen und Institutionen haben sich an der Erarbeitung des Leitfadens beteiligt:

Cimsource, Coscom, Exapt, Janus, Siemens Industry Software, TDM Systems und Zoller haben in Begleitung des Lehrstuhls für Maschinenbauinformatik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Betreuung durch den VDMA den Leitfaden ausgearbeitet.

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