Komponentendesign von Design Tech

Beispiel für gelungenes Industrial Design: Hiwin-Linearachsen machen Innovation sichtbar.

Auch auf der Motek in Stuttgart drehte sich vieles um das Thema Industrie 4.0. Dieses ist, wie ein Messerundgang zeigte, für die meisten Aussteller längst kein Schlagwort mehr ist, sondern hat sich auf breiter Front durchgesetzt. Viele ausgestellten Produkte sind zukunftsweisend. Doch ob die Innovationen auf den ersten Blick erkennbar sind, scheint bisher kaum jemanden zu interessieren, schätzt D4esign Tech ein. Die bewusste Produktgestaltung zum Zweck der Individualisierung und Markenbildung steckt bei den Komponentenherstellern noch in den Kinderschuhen, wie das Beispiel eines Ausstellers zeigt: Der Hersteller von Energieführungssystemen, in denen Leitungen millionenfach hin und her fahren, hat in die Kunststoffglieder der Schleppkette Sensoren integriert, die den Verschleiß melden. Eine Innovation, denn bisher mussten sich die Endkunden auf Erfahrungswerte verlassen, um den Austausch der Glieder anzustoßen. Jetzt sagen ihnen die Sensoren, wann der passende Zeitpunkt ist. Diese vorausschauende Wartung ist ein Paradebeispiel für Industrie 4.0. Das Problem: Keiner sieht, was die Schleppkette dieses Herstellers kann. Sie sieht genauso aus wie die ohne Sensoren. Dabei wäre gerade diese Funktion bestens geeignet für eine individuelle Gestaltung. Auch Ingenieure oder Wartungstechniker sind dankbar für einfache und unmissverständliche visuelle Botschaften.

Mit einem zielgenauen „Markengesicht“ könnten Komponentenhersteller ihre Innovationen, die Einzigartigkeit ihrer Produkte, offensichtlich kommunizieren, anstatt sie aufwändig erklären zu müssen. Vorausgesetzt, sie arbeiten mit Industrial Designern zusammen, die über das technologische Know-how und ein umfassendes Branchenwissen verfügen. Design Tech, das Maschinen- und Komponentendesign in Deutschland nach eigenen Angaben seit über 30 Jahren maßgeblich prägt, zeigt Möglichkeiten, wie Markenauftritt und Funktion ganzheitlich betrachtet werden können. Das ist die Grundvoraussetzung für ein zielgenaues „Markengesicht“ mit dem konsequenten Fokus auf die Themen, die Erfolg für den Kunden gewährleisten.

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