Fleisch-Vorcodierung Bluhm Systeme

Fleisch-Vorcodierung von Bluhm Systeme: Kennzeichnung mit doppelter Sicherheit - Bild: Bluhm Systeme

Vor mehr als 65 Jahren gründete Peter Mattfeld eine kleine Fleischagentur und eröffnete wenig später einen Zerlegebetrieb für Rinder und Schweine. Heute importiert der Hamburger Großhändler Peter Mattfeld & Sohn bestes Fleisch aus der ganzen Welt. Um eine besonders hohe Warenqualität zu sichern, werden strengste Sicherheits- und Hygienemaßnahmen eingehalten. Außerdem werden die Produkte doppelt codiert, nämlich vor und nach der Verarbeitung. Dank geeigneter Kennzeichnungstechnik ist somit eine lückenlose Rückverfolgung möglich.

Jeden Tag werden mehrere Tonnen Fleisch bei Peter Mattfeld & Sohn angeliefert: Rindfleisch von besonderer Qualität aus Argentinien, USA und Uruguay sowie Lammfleisch aus Neuseeland und Geflügelfleisch aus Frankreich. Nach der Ankunft wird das Fleisch zügig zerlegt, verarbeitet und teilweise zubereitet, bevor es an Großverbraucher und Gastronomen in ganz Europa ausgeliefert wird. Doch nicht erst das Endprodukt wird gekennzeichnet, sondern auch die Frischware sofort nach deren Verpackung. Dank der Vorcodierung erkennt jeder Mitarbeiter sofort, welches Produkt in welcher Verpackung steckt.

Folienverpackungen bedrucken bei hohen Temperaturschwankungen

Während im Küchenbereich erhitzt wird, wird nebenan schockgefrostet. Starke Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsunterschiede in der Produktion sind also vorprogrammiert. Bei solch schwierigen Klimaverhältnissen streiken viele Tintenstrahldrucker schon nach kurzer Zeit. Daher entschied sich Patrick Taduran, Verpackungsleiter bei Mattfeld, für besonders robuste Linx-Drucksysteme vom Kennzeichnungsspezialisten Bluhm Systeme. Diese halten nicht nur den Temperaturschwankungen mühelos stand, sondern vertragen sogar Nassreinigungen an der Produktionslinie.

Linx Drucker: schnell, sparsam und unempfindlich

In die Verpackungsanlage von Mattfeld ist der Thermotransfer-Direktdrucker Linx TT 5 integriert, der das in Kunststofffolie verpackte Fleisch mit Produktnamen, Chargeninformation, Mindesthaltbarkeitsdatum und ggf. weiteren Inhaltsstoffen kennzeichnet. Das kompakte und robuste Gerät sitzt in einem besonderen Flexi-Clean-Gehäuse mit Schutzart IP65, das es gegen Feuchtigkeit und Wasserstrahlen schützt. Der Corner-Edge-Druckkopf druckt Texte, Grafiken, Logos sowie filigrane Leiterbarcodes in höchster Qualität, sehr präzise und besonders schnell – bis zu 1.000 mm pro Sekunde. Da das Farbband in der Druckerkassette bis zu 1.200 m lang sein kann, werden notwendige Farbbandwechsel und damit verbundene Produktionsstillstandzeiten minimiert. Dank eines kupplungslosen Farbbandantriebs mit elektronischer Spannungskontrolle wird das Farbband optimal genutzt, ohne dass es zu fehlerhaften Kennzeichnungen oder Farbbandrissen kommt.

Des Weiteren kommt ein Linx Continuous-Inkjet-Drucker mit robustem Druckkopf zum Einsatz, der die Folie mit dem aktuellen Datum versieht. Hygienische Probleme sind nicht zu befürchten, da das Edelstahlgehäuse des Gerätes keinerlei Ecken und Kanten besitzt, in denen sich Schmutz ansammeln könnte. Ein weiteres Plus ist die einfache Bedienung: Druckinformationen lassen sich mit wenigen Handgriffen eingeben und ändern. Tinte und Solvent müssen nur sehr selten nachgefüllt werden. Eine Wartung ist nur etwa alle 12 bis 18 Monate nötig. Da das Druckerdisplay den Bediener sicher durch den Kartuschenwechsel führt, können dies selbst ungeschulte Mitarbeiter in wenigen Minuten schnell und sauber erledigen.

 

Autor: Kürten-Kreibohm, Bluhm Systeme