Nutenfräser Walter M4000-System

Mit Plan-, Eck-, Fas-, Bohrnuten- und T-Nutenfräsern kann das M4000-System alle gängigen Aufgaben für Wendeschneidplattenfräser erfüllen. – Quelle: Walter

 

Beide erweitern das Anwendungsgebiet des Frässystems. Ebenfalls neu sind weitere Wendeschneidplattengrößen und -Geometrien für sämtliche Werkzeugkörper. Dies ermöglicht gezielte Feinanpassungen an individuelle Bearbeitungsaufgaben.

Die Fräser-Familie M4000 kann für nahezu alle gängigen Fräsoperationen eingesetzt werden. Für die Anwender bedeutet dies eine Kosten- und Zeitersparnis. Bisher bestand das universelle Frässystem M4000 von Walter aus dem High-Feed-Fräser M4002, dem Eckfräser M4132 und dem Fasfräser M4574.

Um das Anwendungsgebiet der Fräser-Familie zusätzlich zu erweitern, entwickelte die Walter AG den T-Nutenfräser M4575 und den Bohrnutenfräser M4792. Damit können Anwender nun noch mehr Fräsoperationen mit ein- und demselben System erledigen.

In Feldversuchen mit den M4000-Fräsern konnten die Schneidstoffkosten pro Bauteil um die Hälfte gesenkt werden. Doch auch die Reduzierung des Sortiments ist für viele Anwender ein wichtiger Faktor, um Kosten einzusparen. Wolfgang Vötsch, Senior Produktmanager Fräsen bei der Walter AG in Tübingen: „Für viele unserer Kunden bedeutet das Zerspanen mit der M4000-Familie nicht nur mehr Operationen mit weniger Werkzeugen erledigen zu können, sondern auch deutlich weniger Aufwand für die Beschaffung und Bevorratung.“

Der neue Bohrnutenfräser bildet die einzige konstruktive Ausnahme im Fräser-System. Das innengekühlte Werkzeug wird neben quadratischen Systemwendeplatten stirnseitig mit einer rhombischen Wendeschneidplatte bestückt. Dies ist notwendig, damit die Schneiden sich am Umfang überlappen können. Nur so können tiefe Taschen wirtschaftlich hergestellt werden. Auf Tiefe bohren und in y/z-Richtung weiterfräsen, ist mit diesem Werkzeug kein Problem.

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