Scanner von Artec

Artec-Scanner liefern präzise Ergebnisse in sehr guter Qualität.

Eine weitere Attraktion ist die Live-Demo eines UR3-Roboterarms, auf dem der Artec-Scanner Space Spider montiert ist. Die Scanlösung liefert hochpräzise und schnelle Scans mit sehr guten Farbinformationen bei gleichzeitiger Erfassung der Oberflächengeometrie verschiedener Objekte. Der Scanvorgang erfolgt im Autonomie- oder im Programmiermodus und findet beispielsweise im E-Commerce, zur Qualitätskontrolle in der Industriefertigung als auch in der Archäologie Anwendung. Die neue Version zeichnet sich besonders durch den Autopilot-Modus aus: In dieser Einstellung können Nutzer ohne Erfahrung ihre Daten zu 100% automatisch nachbearbeiten lassen. Sie müssen lediglich einige simple Fragen zu den Charakteristika des gescannten Objekts beantworten. Anschließend fügt Artec Studio die Scans zu einem hochpräzisen, druckfertigen 3D-Modell zusammen, so das Unternehmen. Wer mehr Kontrolle über die Verarbeitung der Scandaten haben möchte, stellt einfach den manuellen Modus von Artec Studio 11 ein, der jetzt noch wesentlich performanter sind. Beispielsweise lassen sich Texturen zehnmal schneller als zuvor anwenden und automatisch an den Stellen einfügen, an denen Daten fehlen.

Am Stand von Artec wird ein UR3-Roboterarm von Universal Robots vorgeführt, auf dem der Artec-Scanner Space Spider montiert ist. Im Autonomiemodus steuert die Software den Roboter und wählt die optimale Bewegungsbahn, um den Scanner um das Objekt herumzuführen. Dabei analysiert die Software selbstständig die zu scannende Oberfläche und prüft, ob alle erforderlichen Daten erfasst wurden. Der Autonomiemodus eignet sich vor allem für große Sammlungen von Objekten mit verschiedenen Formen und Größen, wie beispielweise Museumsexponate oder archäologische Fundstücke. Im Programmiermodus hat der Nutzer die Möglichkeit, die Bewegungsbahn des Roboters einzustellen. Dafür führt der Nutzer den Scanner einfach per Hand um das Objekt herum. Auf diese Weise „lernt“ der Scanner, welcher Bahn er folgen muss. Dieser Modus ist in den Fällen nützlich, in denen große Mengen gleichartiger Objekte gescannt werden sollen. Besonders effektiv ist er in der Qualitätskontrolle von Fertigungsbetrieben – etwa auf Förderbändern, wo die Gegenstände in möglichst kurzer Zeit erfasst werden müssen. Da die Software Objekte und Scanergebnisse exakt analysiert, kann sie dem Scanner präzise Anweisungen geben, welche Bereiche gescannt sollen. Auf diese Weise wird nur die minimale Anzahl von Bildern aufgenommen, wodurch sich Verarbeitungszeit und erfasste Datenmenge drastisch verringern, so Artec.

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