Da Materialprüfmaschinen bei guter Pflege eine sehr lange Lebensdauer erreichen können, möchte

Da Materialprüfmaschinen bei guter Pflege eine sehr lange Lebensdauer erreichen können, möchte Zwick gerne wissen, wo die älteste Prüfmaschine noch ihren Dienst leistet (Bild: Zwick).

ULM (ks). Bereits im 15. und 16. Jahrhundert stellten Leonardo da Vinci und Galileo Galilei Überlegungen über die Biegebeanspruchung und das elastische Verhalten von Materialien an. Mitte des 18. Jahrhunderts entstanden in Frankreich die ersten Werkstoffprüfmaschinen und um 1850 wurde in Deutschland die erste Universalprüfmaschine entwickelt. Pioniere im 19. Jahrhundert waren u.a. die Firmen Losenhausen und Mohr&Federhaff, zu dessen Mitarbeitern übrigens Carl Benz zählte, sowie Amsler und dann später Roell+Korthaus. 1937 begann Zwick mit dem Bau von Geräten, Maschinen und Systemen für die mechanisch-technologische Werkstoffprüfung.

Auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist, dass eine Prüfmaschine aus der Gründerzeit noch im Einsatz ist, gibt es bestimmt einige „Alte Schätzchen“ aus dem 20. Jahrhundert, die noch täglich ihren Dienst leisten. Wer ein solches Gerät besitzt, kann an einem Gewinnspiel teilnehmen, das anlässlich des Zwick-Roell-Symposiums „Modernisierungen“ am 25. Mai 2011 von Zwick initiiert wurde.

Für die älteste noch im Einsatz befindliche Prüfmaschine erhält der Besitzer einen Warengutschein in Höhe von 10.000 Euro von Zwick. Die Teilnehmer müssen dazu ein Bild der gesamten Maschine, ein Kalibrierprotokoll oder alternativ ein Video als Nachweis der Betriebsfähigkeit und ein Bild des aussagekräftigen Typenschildes an josef.leyendecker@zwick.de.

Einsendeschluss ist der 30. Juni 2012. Die Preisverleihung erfolgt anlässlich der 21. testXpo im Oktober 2012 bei Zwick in Ulm. Zusätzlich wird unter allen Teilnehmern ein Apple iPad 2 verlost, teilte das Unternehmen mit.