Kitty Hawk

Anthony Levandowski soll in dem als "Kitty Hawk Corp" firmierenden Projekt zum Thema fliegendes AUto mitarbeiten. - Screenshot: Youtube/Kitty Hawk

Levandowski war dort schon Monate engagiert, bevor er den Technologie-Giganten im vergangenen Jahr verlassen hat. Google verklagte ihn, angeblich Geschäftsgeheimnisse an den Rivalen Uber Technologies weiter gegeben zu haben.

Video: Das Projekt Kitty Hawk

Levandowskis Beteiligung an dem Projekt, das als Kitty Hawk Corp firmiert, ist ein weiteres Zeichen für seine ungewöhnliche Stellung bei Google. In den mehr als neun Jahren, die er bei Google arbeitete, hat Levandowski externe Firmen gegründet, die mit seiner Arbeit über selbstfahrende Autos und anderen Projekten zu tun hatten und er verkaufte sogar eine dieser Firmen an seinen Arbeitgeber für rund 20 Millionen Dollar, wie das Wall Street Journal im Mai berichtete.

Sein Weggang von Google löste den Rechtsstreit zwischen Uber und der Google-Muttergesellschaft Alphabet aus. Alphabet klagt Uber aufgrund einer angeblichen Verschwörung mit Levandowski an, seine Firmengeheimnisse zu den selbstfahrenden Autos gestohlen zu haben. Alphabet hat zudem zwei Schiedsgerichtsansprüche gegen Levandowski eingereicht.

Kitty Hawk, das von dem Vorstandsvorsitzenden von Alphabet Page gegründet wurde, ist eine private, eigenständige Firma, die ein Ein-Personen-Flugzeug entwickelt, das einer großen Drohne ähnelt.

Rechtsstreit zwischen Google und Uber: Neue pikante Details

Im Rechtsstreit zwischen Google und dem Fahrdienstvermittler Uber um den Diebstahl von Technologie rund um das selbstfahrende Auto kommen neue – brisante - Details ans Licht.

Wie aus neu veröffentlichten Gerichtsdokumenten hervorgeht, beschuldigt Google seinen ehemaligen Manager Anthony Levandowski, schon in den drei Jahren vor seinem Abgang im Geheimen den Aufbau eines Kokurrenzunternehmens geplant zu haben, welches er dann später an Uber Technologies verkaufte. mehr...