BERLIN (ks). Fast 12.000 dicke Briefumschläge mit der Beschreibung neuer Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus dem Mittelstand und industrienaher Forschungseinrichtungen haben die AiF in Berlin seit Mitte 2008 aus allen Teilen Deutschlands erreicht. Das teilte die in Pankow ansässige AiF Projekt GmbH als Projektträger für das Kooperationsmodul des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) mit. Inzwischen seien annähernd 1 Mrd Euro zur kooperativen Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen ausgereicht worden, hieß es.

Die AiF Projekt GmbH will nach Worten ihres Geschäftsführers Dr. Klaus-R. Sprung ihr breites Erfahrungsspektrum bei der fachlichen Begutachtung von FuE-Vorhaben über alle Technologiebereiche hinweg auch weiteren Förderinstitutionen zur Verfügung stellen. “Kleinen und mittleren Unternehmen bieten wir auch außerhalb unserer Projektträgerschaft an, sie in ihrem Innovationsprozess beispielsweise durch die Vermittlung von Fachpersonal und externen Kooperationspartnern sowie bei Produkt- und Firmenpräsentationen oder der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen.”

Bei der im Sommer dieses Jahres gegründeten AiF Projekt GmbH kümmern sich rund einhundert Mitarbeiter um die Projektbegleitung. Vorgänger der AiF Projekt GmbH war die Niederlassung der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungseinrichtungen e. V., die seit den 90-er Jahren auch den Innovationstag Mittelstand als Technik-Open Air auf grüner Wiese veranstaltet. ZIM-KOOP ist die Hauptfördersäule im Mittelstandsprogramm und verzeichnet folglich die meisten Anträge; für ZIM-SOLO zeichnen die Projektträger Euronorm bzw. VDE/VDI und für ZIM-NEMO ebenfalls die VDE/VDI verantwortlich.