Pilot Vakubond,Motek, Klebstoffe, Compounds, Walther Pilot

Mehr Arbeits- und Prozesssicherheit: Der IBC kann einfach mittels Hubwagen transportiert und an das Fördersystem angeschlossen werden. Ein Hochstellen zur Erzeugung einer hydrostatischen Drucksäule ist nicht notwendig. Bild: Walther Pilot

Mit Vakubond präsentiert Walther Pilot, ein Unternehmen der Wagner Group, ein neuartiges Materialfördersystem für die Klebstoffindustrie. Es kann bis zu zehn Arbeitsplätze und Förderstrecken von bis zu 30 m bedienen, je nach Viskosität des Materials. Die Produktversorgung erfolgt automatisch aus dem Transportcontainer (IBC). Bei der Konzeption des Systems verzichteten die Konstrukteure gänzlich auf den Einsatz einer Pumpe. „Sobald bewegliche Teile verbaut sind, zum Beispiel in Form einer Pumpe, bedeutet das mehr Verschleiß, höhere Reparaturanfälligkeit, mehr Wartung und damit auch mehr Kosten. Für die Vakubond haben wir deshalb eine Konstruktion aus Materialdruckgerät und Steuereinheit konzipiert, die ohne Pumpe auskommt“, sagt Benno Burggräf, Leiter Service und Anwendungstechnik bei Walther Pilot. Stattdessen wird das Material mit Hilfe eines Vakuums schonend und gleichmäßig in den Verarbeitungsdruckbehälter gefüllt.

Dies bietet laut Hersteller für die Anwender einige Vorteile: Weniger Wartungsarbeiten und Verschleiß führen zu Kosteneinsparungen und einer schnelleren Amortisation. Zudem ergibt sich daraus eine höhere Prozess- und Arbeitssicherheit. Der IBC kann einfach mittels Hubwagen zum Fördersystem transportiert und angeschlossen werden. Weil keine hydrostatische Drucksäule erzeugt werden muss, entfällt das riskante Hochstellen des Containers mit einem Gabelstapler. „Mit der Vakubond konnten wir das Angebot der Wagner Group im Bereich Beschichtungs- und Klebeprozesse um eine neuartige Lösung zur effizienten Materialförderung erweitern. Wie erste Rückmeldungen zeigen, sehen das auch Handel und Endkunden positiv“, sagt Walther Pilot-Geschäftsführer Wilhelm W. Schmidts.

Halle 9, Stand 9412