SAP UPS 3D-Druck

SAP und UPS wollen zusammenarbeiten und die zur Zeit bestehende Welt des industriellen 3D-Drucks mit einen durchgängigen Prozess zur bedarfsorientierten Fertigung zu verändern. - Bild: shotput/Pixabay

Geplant ist, SAP-Lösungen für das Supply Chain Management mit UPS-Anwendungen für generative Fertigung und Logistiknetzwerke zu integrieren, so die beiden Unternehmen. SAP und UPS wollen nach eigener Aussage so Unternehmen jeder Größe die Möglichkeit geben, mit nur einem Klick auf das System UPS On-Demand Manufacturing zuzugreifen, ihre Logistikkette zu optimieren sowie ihre Produkte schneller und kostengünstiger auf den Markt zu bringen. Dies wurde auf der jährlichen Kundenkonferenz SAPPHIRE NOW angekündigt, die in diesem Jahr zum 28. Mal stattfindet.

"Technologische Innovationen wie der 3D-Druck revolutionieren die traditionelle Fertigung. Wir werden unsere Vorstellung von der industriellen Logistikkette neu definieren müssen", sagte Bernd Leukert, Mitglied des Vorstands der SAP SE und verantwortlich für den Bereich Products & Innovation.

"Indem wir die On-Demand-Herstellung und das Logistikfachwissen von UPS mit dem Supply Chain Management von SAP kombinieren, ermöglichen wir die direkte digitale Fertigung und ein Netzwerk für die On-Demand-Fertigung, das vom Produktionsbereich bis zur Haustür des Kunden reicht."

"Die Märkte unterliegen einem rasanten Wandel. Kein Unternehmen kann alle Kundenprobleme alleine lösen", erklärte Stan Deans, Leiter des Bereichs Global Distribution & Logistics bei UPS. "UPS leistet bei dieser Vereinbarung mit SAP einen wichtigen Beitrag, denn wir helfen Kunden, ihre Lagerbestände klein zu halten und kurzfristige Herstellungskosten zu senken. So können Unternehmer ihre Ideen schneller als je zuvor umsetzen."