Zum dritten Mal in Folge holte das TUM-Team den Sieg bein der SpaceX Hyperloop Pod Competition von Elon Musk

Zum dritten Mal in Folge holte das TUM-Team den Sieg bein der SpaceX Hyperloop Pod Competition von Elon Musk. - BIld: TUM

Der Hyperloop ist ein neues Transportkonzept, bei dem sich ein Hochgeschwindigkeitszug durch eine Röhre mit Teilvakuum fortbewegt. Die Vakuumröhre ermöglicht es dem Zug, Überschallgeschwindigkeit zu erreichen – somit ist er schneller als jeder kommerzielle Zug oder jedes kommerzielle Auto in der näheren Zukunft.

Um diese Vision wahr werden zu lassen, rief SpaceX-Gründer Elon Musk die „Hyperloop Pod Competition“ ins Leben. Hochschulteams aus der ganzen Welt treten hier mit ihren Prototypen eines Passagiermoduls, Pod genannt, gegeneinander an. Ziel der Hochschulteams ist es, den nächsten Prototypen des Hyperloop-Pods zu entwerfen, zu bauen und zu testen und damit den Wettbewerb zu gewinnen.

"Zu den Sternen" - SpaceX-Gründer Elon Musk, der den Hyperloop-Wettbewerb ins Leben gerufen hat, verewigte sich auf dem Preis-Pod
"Zu den Sternen" - SpaceX-Gründer Elon Musk, der den Hyperloop-Wettbewerb ins Leben gerufen hat, verewigte sich auf dem Preis-Pod. - Bild: TUM

Alexander Schultz-Storz, Director, Solution Competence Division, Panasonic, sagt dazu: „Wir sind sehr stolz auf das WARR Hyperloop-Team und gratulieren ihm zu seinem Sieg in diesem Wettbewerb. Es freut uns zu sehen, dass diese Kooperation zwischen Wissenschaft und Industrie – einschließlich Feedback und Produktberatung – die Entwicklung von Zukunftstechnologien beschleunigt und solch ein erfolgreiches Pod-Design hervorbringt. Unsere Sicherheitstechnologien und -komponenten spielen eine tragende Rolle im Design des Teams.“ 

Die Sensoren, Widerstände und Relais von Panasonic, die im 2018er Pod des WARR Hyperloop-Teams zum Einsatz kommen, haben wesentlich dazu beigetragen, die Ziele der Miniaturisierung und Effizienzsteigerung zu erreichen. Beispielsweise bieten die elektromechanischen Komponenten die erforderliche Sicherheit beim Laden und Fahren des Pods. So werden z. B. Netztrennungsrelais verwendet, um die entsprechenden Stromkreise zu öffnen oder zu schließen. Verschiedene Sensoren sorgen für Sicherheit und überwachen die Leistung des Pods. Kompakte und leichte Dickschichtwiderstände bringen Vorteile im kritischen Sicherheitsbereich und Zuverlässigkeit für die elektronischen Batteriemanagementsysteme.

Martin Riedel, Technical Leader WARR Hyperloop Team TUM, freut sich: „Mit dem dritten Sieg in Folge in der SpaceX Hyperloop Pod Competition ist ein Traum wahr geworden. Er ist das Resultat der gemeinsamen Anstrengungen des gesamten Teams, der Universität sowie unserer Partner in der Industrie und deren Unterstützung bei Planung und Bau des Pods. Ohne sie wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen.“ 

Das WARR Hyperloop-Team der TU München arbeitete mit großem Einsatz daran, sein Design zu verbessern und einen Prototypen-Pod für einen Streckentest zu bauen, um an dem Wettbewerb teilnehmen zu können. Der 2018er Pod bietet einige Superlative: Die Leistung wurde von 50 kW auf 240 kW oder gut 320 PS gesteigert und der Pod beschleunigt fünfmal so schnell wie ein Flugzeug beim Start, wobei er eine Endgeschwindigkeit von 600 km/h erreichen kann. Doch das alles wäre ohne Hilfe von außen nicht möglich gewesen. Die Materialien und die Ausrüstung, die zum Bau eines Pods benötigt werden, sind teuer und schwer erhältlich. Darum baut das Team auf Sponsoren, Spenden und die Expertise seiner Partner aus der Industrie.

Panasonic

Industrial-Analytics: 3 Schritte zur perfekten Datennutzung

Bei Smart Products gilt fast immer: ohne Industrial Analytics geht garnichts. Schließlich entsteht der Mehrwert vernetzter Maschinen und Anlagen zuerst und vor allem durch die Verwertung von Daten. Nur: diese wirklich wertschöpfend betreiben kann nur, wer strategisch vorgeht... Nicht verpassen und hier weiterlesen!