Der CityAirbus, ein batteriebetriebenes Elektroluftfahrzeug für den Passagiertransport der Zukunft. Lufttaxis wie dieses könnten die Zukunft der Mobilität darstellen.

Der CityAirbus, ein batteriebetriebenes Elektroluftfahrzeug für den Passagiertransport der Zukunft. Lufttaxis wie dieses könnten die Zukunft der Mobilität darstellen. - Bild: obs/Messe Berlin GmbH/Airbus

Insbesondere junge Menschen sind offen für Innovationen in der Mobilität. 65 Prozent der 18- bis 29-Jährigen wünschen sich Flugtaxis und unbemannte Drohnen für kurze Strecken und 60 Prozent autonom fahrende Autos. Dies ergab eine aktuelle Umfrage der forsa Politik- und Sozialforschung GmbH im Auftrag der Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen".

Anlass ist der Deutsche Mobilitätspreis, den die Initiative gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ausrichtet und sich in diesem Jahr dem Thema Nachhaltigkeit widmet.

Das Auto, noch immer Statussymbol der Deutschen

Sharing-Angebote versus Statussymbol Auto: Rund ein Drittel der Befragten würde auf den Besitz eines eigenen Autos verzichten und stattdessen dafür Sharing-Angebote nutzen. Für 62 Prozent gehört ein eigenes Auto zum Leben dazu. Geht es um den Ausbau von Verkehrsinfrastruktur wie Straßen, Fahrrad- und Fußwege befürworten dies mehr als drei Viertel der Befragten. Besonders stark wünschen sich die Deutschen den Ausbau für die aktive Mobilität -Fahrradwege (84 Prozent) und Fußwege (81 Prozent).

Großteil der Deutschen schon jetzt digital unterwegs

Bereits mehr als jeder Dritte (71 Prozent) nutzt in Deutschland ein Smartphone zur Wegefindung. Auch bei den älteren Deutschen ist das Smartphone zur Navigation angekommen. Unter den ab 60-Jährigen sind es 59 Prozent. Auch Fahrkarten werden oft digital gekauft. Unter den 18- bis 29-jährigen nutzen dies bereits über die Hälfte, unter den Deutschen ab 60 Jahren immerhin 36 Prozent.

  • Die ultraleichte, zweisitzige Passagierkabine von „Pop.Up Next“  lässt sich entweder mit einem Auto- oder einem Flugmodul koppeln

    Die ultraleichte, zweisitzige Passagierkabine von „Pop.Up Next“ lässt sich entweder mit einem Auto- oder einem Flugmodul koppeln. - Bild: Audi

  • Das modulare Konzept „Pop.Up Next“ soll Verkehrsprobleme in Städten lösen. Die ultraleichte, zweisitzige Passagierkabine lässt sich entweder mit einem Auto- oder einem Flugmodul koppeln. Im Innenraum dominiert ein 49 Zoll-Bildschirm, die Mensch-Maschine-Interaktion erfolgt über Sprach- und Gesichtserkennung, Eye-Tracking sowie Touch-Funktion

    Das modulare Konzept „Pop.Up Next“ soll Verkehrsprobleme in Städten lösen. - Bild: Audi

  • Im Innenraum der Drohne bzw. des Autos dominiert ein 49 Zoll-Bildschirm.

    Im Innenraum der Drohne bzw. des Autos dominiert ein 49 Zoll-Bildschirm. - Bild: Audi

  • Das Fortbewegungsmittel soll in ferner Zukunft Menschen in Großstädten schnell und komfortabel auf der Straße und in der Luft transportieren.

    Das Fortbewegungsmittel soll in ferner Zukunft Menschen in Großstädten schnell und komfortabel auf der Straße und in der Luft transportieren. - Bild: Audi

  • „Pop.Up Next“ ist ein rein elektrisches, vollautomatisiertes Konzept für horizontale und vertikale Mobilität

    „Pop.Up Next“ ist ein rein elektrisches, vollautomatisiertes Konzept für horizontale und vertikale Mobilität. - Bild: Audi

  • Die Mensch-Maschine-Interaktion erfolgt über Sprach- und Gesichtserkennung, Eye-Tracking sowie Touch-Funktion

    Die Mensch-Maschine-Interaktion erfolgt über Sprach- und Gesichtserkennung, Eye-Tracking sowie Touch-Funktion. - Bild: Audi

  • "Pop.Up Next ist eine ambitionierte Vision, die das urbane Leben der Zukunft nachhaltig verändern könnte“, sagt Dr. Bernd Martens, Audi-Vorstand für Beschaffung und Präsident von Italdesign.

    "Pop.Up Next ist eine ambitionierte Vision, die das urbane Leben der Zukunft nachhaltig verändern könnte“, sagt Dr. Bernd Martens, Audi-Vorstand für Beschaffung und Präsident von Italdesign. - Bild: Audi

  • Im Innenraum dominiert ein 49 Zoll-Bildschirm, die Interaktion erfolgt über Sprach- und Gesichtserkennung, Eye-Tracking sowie Touch-Funktion.

    Im Innenraum dominiert ein 49 Zoll-Bildschirm, die Interaktion erfolgt über Sprach- und Gesichtserkennung, Eye-Tracking sowie Touch-Funktion. - Bild: Audi

Obwohl mittels technischem Fortschritt neue Kommunikationswege möglich sind und man inzwischen fast alles liefern lassen kann, fänden lediglich 15 Prozent der Bevölkerung es gut, wenn sich alles von zu Hause erledigen ließe. Die Digitalisierung macht die Deutschen also nicht zu Stubenhockern: Nicht mehr aus dem Haus gehen zu müssen ist für die meisten Deutschen (81 Prozent) keine Option.

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