Der US-Mischkonzern General Electric (GE) hat in China ein Joint Venture zum Bau von Windturbinen gegründet. Durch das Gemeinschaftsunternehmen mit einer Tochter der chinesischen Harbin Power Equipment Co will GE von dem immensen Wachstum in Chinas Windenergiemarkt profitieren.
NEW YORK (Dow Jones/ilk). Das asiatische Boomland ist bereits der weltgrößte Absatzmarkt für Windturbinen mit einem Volumen von rund 13 Mrd Dollar. Die Nachfrage soll laut Prognosen bis 2020 auf eine installierte Windkapazität von insgesamt 150 Gigawatt zulegen. Im vergangenen Jahr waren Turbinen mit einer Kapazität von 25 Gigawatt installiert worden.

 

Das Joint Venture soll von der General Electric Co konstruierte Turbinen für küstennahe und der Küste vorgelagerte Windparks produzieren. So genannte küstennahe (near-shore) Turbinen werden entweder an Land, aber höchstens drei Kilometer von der nächsten Küste entfernt, oder auf See innerhalb von 10 Kilometern vor der Küste installiert. Die Harbin-Tochter werde 51% an dem Unternehmen halten, GE die restlichen 49%.