Luftbild der Fabrik

BMZ will die Produktionsflächen in Deutschland bis 2020 mehr als vervierfachen und hat nun den ersten Teilabschnitt der größten Lithium-Ionen-Batterienfertigung Europas in Betrieb genommen. - Bild: BMZ

| von Dietmar Poll

In den jeweils 4800 m2 großen Fertigungseinheiten können je nach Bedarf und Nachfrage jährlich bis zu 200 Millionen Lithium-Ionen-Batterien unterschiedlichster Art und Größe mit einer Gesamtspeicherleistung von rund 15 GWh entwickelt, gebaut und getestet werden. Bis 2020 ist auf dem insgesamt 55 000 m2 großen neuen Betriebsgelände die Errichtung von vier weiteren Produktions-, Labor -und Bürogebäuden mit einer Gesamtfläche von rund 15 000 m2 geplant. Nach Abschluss dieser Baumaßnahmen werden dann allein am Standort Karlstein-Großwelzheim bis zu 1 500 BMZ-Mitarbeiter jährlich bis zu  800 Millionen Lithium-Ionen-Batterien unterschiedlichster Größe mit einer Speichergesamtleistung von rund 30 GWh fertigen.

Nicht nur für Elektroautos

Abbildung Sven Bauer von BMZ
BMZ-Firmengründer und -inhaber Sven Bauer. - Bild: BMZ

„In der aktuellen Diskussion über die Förderung von Elektroautos geht oft unter, dass Lithium-Ionen-Batterien auch in E-Bikes, Elektrowerkzeugen, Gartengeräten, Energy Storage Systemen, Flurfahrzeugen, Baggern etc. zum Einsatz kommen. Anders als bei den Elektroautos erleben wir in vielen dieser Bereiche derzeit einen wahren Nachfrageboom, und wir gehen davon aus, dass der Bedarf in diesen Segmenten in den nächsten Jahren je nach Anwendungsbereich weiterhin zwischen 15 und 30 Prozent per anno zulegen wird. Das modulare Ausbaukonzept unserer neuen hochmodernen Fabrikeinheiten versetzt BMZ in die Lage, künftig noch schneller und flexibler auf dieses Wachstumsszenario und spezielle Kundenanforderungen reagieren zu können“, freut sich Firmengründer und -inhaber Sven Bauer.

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