Computer Aided Works , Montage, Arbeitsplatz,SQL-Datenbank , Optische Inspektion, AOI

Auch eine automatische optische Inspektion (AOI) lässt sich in Computer Aided Works integrieren. Eine Videokamera filmt dazu den Arbeitsbereich, das System wertet das Bild ‚live’ aus. So lässt sich etwa eine Anwesenheits- oder Lagekontrolle von Bauteilen durchführen. Bild: Computer Aided Works

Überall dort, wo manuelle Arbeitsschritte bei der Montage von Geräten oder Systemen notwendig sind, ist die Qualitätssicherung häufig mit großem Aufwand verbunden. Eine optimale Lösung für solche Anwendungen ist das System zur autosynchronen Werkerführung 'Computer Aided Works', heißt es. Das System unterstützt den Werker bei der Ausführung der jeweils richtigen Arbeitsschritte durch eine multimediale Dokumentation, diese kann Bilder, Texte und auch kurze Filmsequenzen enthalten. Zentraler Bestandteil des Systems ist die patentierte Weiterschaltung der Arbeitsanweisung durch ein Werkzeug oder ein anderes Peripherie-Gerät. Durch diese Synchronisierung des Arbeitsablaufs kann der Werker nur dann mit der Montage fortfahren, wenn er den vorherigen Arbeitsschritt gemäß den Anweisungen durchgeführt hat.

Computer Aided Works ermöglicht die Anbindung zahlreicher verschiedener Peripherie-Geräte. Beispiele sind Elektroschrauber, bei denen gleichzeitig die Schraubparameter erfasst und dokumentiert werden, ein pick-to-light-System, bei dem farbige LEDs die Behälter mit dem Material für den folgenden Montageschritt beleuchten, sowie andere Mess- und Prüfsysteme. Auch eine automatische optische Inspektion (AOI) lässt sich in Computer Aided Works integrieren. Eine Videokamera filmt dazu den Arbeitsbereich, das System wertet das Bild ‚live’ aus. So lässt sich etwa eine Anwesenheits- oder Lagekontrolle von Bauteilen durchführen. Der Montageablauf muss dazu nicht unterbrochen werden, so Anbieter Computer Aided Works. Fehlt ein Bauteil oder ist es falsch positioniert, verriegelt das System automatisch, und der Werker kann die Montage nicht fortführen. Ein fehlerhaft montiertes Teil kann dann sofort aussortiert oder nachbearbeitet werden. Auf diese Weise werde die Qualität deutlich gesteigert. Das System umfasst neben der reinen Werkerführung auch die Dokumentation der Montage, die Qualitätssicherung und die Anbindung an ein Warenwirtschaftssystem.

Computer Aided Works basiert auf einer SQL-Datenbank und lässt sich individuell an die jeweilige Aufgabe anpassen. Auch eine Sprachumschaltung ist demnach problemlos möglich. Dabei wird nicht nur die Software, sondern auch die Arbeitsanweisung in eine andere Sprache umgeschaltet – inklusive aller Texte und der Tonspur von Filmsequenzen. Typische Anwendungen, in denen das System seine Stärken ausspielen kann, sind die manuelle Montage von Elektroniksystemen in Kleinserien, wie sie beispielsweise bei der Fertigung von Laserkomponenten vorkommt. Besonders interessant ist der Einsatz auch bei sicherheitsrelevanten Systemen oder für die Fertigung im Medizinproduktebereich. Gerade hier ist die Montage oft dokumentationspflichtig – eine Aufgabe die Computer Aided Works einfach und schnell löst, verspricht das Unternehmen.