Werkzeugbahnen in CAM-Visualisierung

HyperMill Maxx Machining – hocheffiziente CAM-Strategien für das Schruppen und Schlichten. - Bild: Open Mind

| von Open Mind Technologies

Besonders kleine bis mittlere Unternehmen kämpfen oft damit, den Umstieg auf neue Tools wie CAM-Systeme erfolgreich zu bewältigen. Die Schwierigkeiten können schon damit beginnen, überhaupt erst mal in den Implementierungsprozess einzusteigen. Laufen die Geschäfte schlecht, wird das als kein günstiger Zeitpunkt für Investitionen gesehen. Laufen die Geschäfte dagegen sehr gut, glaubt man, keine zeitlichen Kapazitäten dafür erübrigen zu können. Und ganz generell besteht die Sorge, bei einem Technologiewandel den Geschäftsbetrieb nicht reibunsgslos fortführen zu können.

Software-Implementierung ist Teamwork

Wenn die Entscheidung von der Unternehmensleitung ausgeht: beziehen Sie das Team in den Prozess mit ein. So nehmen Sie möglichen Widerständen von vornherein den Wind aus den Segeln und die Einführung der neuen CAM-Software wird ohne Reibungen durchgeführt werden können, was erfahrungsgemäß den gesamten Ablauf deutlich vereinfacht und verkürzt.

Erleichtern Sie Mitarbeitern die Einarbeitung in die neue Software und geben Sie ihnen ein bisschen Zeit. Schulen Sie Ihr Personal sorgfältig und planen Sie eine ausreichende Einarbeitungsphase ein. Das in einer Schulung Erlernte muss von den Anwendern in der Praxis geübt werden. Jede neue Technologie weist eine Lernkurve auf. Zu Anfang, bis sich die Dinge eingespielt haben, werden noch Fehler gemacht, oder es dauert länger, bestimmte Programmier- und Prozessschritte auszuführen, weil sich noch keine Routinen gebildet haben.

Online-Trainings und klassische Präsenz-Trainings sind gängige Optionen. Effektive Alternativen sind Praxisschulungen am Arbeitsplatz.

Mit kleinen Projekten starten

Realisieren Sie zunächst überschaubare Projekte. Beginnen Sie mit dem System für eine Werkzeugmaschine und einem oder zwei Mitarbeitern. Mit der Zeit können Sie mit den besten Ansätzen für den gesamten Betrieb fortfahren. Geringfügige Investitionen oder punktuelle Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität können oft schon beim nächsten Projekt einen ROI erzielen.

Automatisieren Sie, was geht

Identifizieren Sie regelmäßige Abläufe, die automatisiert werden können. Achten Sie daher darauf, dass die Software über ausreichende Automatisierungstools und -möglichkeiten verfügt. Hier bietet sich beispielsweise eine Werkzeug- und Makrodatenbank an. So sparen Sie Arbeitszeit ein, sichern Fertigungs-Know-how und definieren gleichzeitig konsistente Prozesse.

Implementierung von Postprozessoren und Testläufe

Die Entwicklung und Implementierung von Postprozessoren gestaltet sich häufig aufwändiger als gedacht. Am besten, der CAM-Partner entwickelt gleich die passenden Postprozessoren. Oder Sie suchen einen Partner, der über ausreichend Expertise verfügt.

Veranlassen Sie einen Test der Maschinenleistung. Testen Sie alle Bearbeitungsarten von 2,5D, 3D, 5-Achs- und 5-Achs-Simultanbearbeitung und Fräsdreh- und Drehbearbeitung in Ihrer Fertigung.

Fräsbahnen in CAM Visualisierung
Innovative CAM-Technologie für die 5-Achs-Bearbeitung, hier HyperMill. Bild: Open Mind

Die Rendite im Auge behalten

Richtig ist: Die Einführung neuer Technologie geht mit außerplanmäßigen Kosten und einem zusätzlichen Personalaufwand einher. Fertigungsbetriebe sollten die Implementierung deshalb als Projekt begreifen, dem Personalressourcen und Maschinenzeit zugewiesen werden müssen. Kurzfristig kann unter Umständen die Produktivität der Werkzeugmaschine absinken. Manchen mag es daher sinnvoll erscheinen, den Status quo beizubehalten oder neues Personal zur Bedienung der vorhandenen Software einzustellen. Langfristig lohnt es sich jedoch meist, einen Veränderungsprozess einzuleiten. Im Anschluss an die notwendige Einarbeitungs- und Implementierungsphase kann neue Software eine hohe Rendite erzielen und den langfristigen Unternehmenserfolg sichern.

ROI für neue CAM-Software

Unternehmenseigentümer werden generell nur dann grünes Licht zur Implementierung neuer Software geben, wenn innerhalb eines definierten Zeitraums eine Rendite zu erwarten ist.Bei einer weitreichenden Investition kann dies einige Monate dauern. Die Kosten, die einem Unternehmen entstehen, lassen sich einfach messen.Einsparungen von Arbeitskraft und Maschinenaufwand können als grundlegende Komponenten der Kostenrückgewinnung verbucht werden.Weitere Einsparungen und Umsatzsteigerungen sind mit verkürzten Lieferzeiten oder der Produktivitätssteigerung zu erzielen. Auch neue, attraktive Märkte lassen sich so erschließen.

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