Igel-Fräser Walter BLAXX M3255, Titan, Walter, Spanende Fertigung

Dank eines vollkommen neuen Designs - sowohl des Fräskörpers als auch der Wendeschneidplatten - erzielen Anwender mit dem neuen vollzahnigen Igel-Fräser Walter BLAXX M3255 bislang unerreichte Ergebnisse beim Zerspanen von Titanlegierungen. Bild: Walter

Titan-Bauteile sind oftmals hart, schlechte Wärmeleiter und deshalb schwierig zu zerspanen - und das bei Zerspanraten bis zu 95 %. Der neue vollzahnige Igel-Fräser Walter BLAXX M3255 erzielt laut Anbieter herausragende Ergebnisse dank eines komplett neuen Designs: Eine spezielle Frontplatte mit axialem Anschlag und die neue Form der tangential angeordneten Wendeschneidplatten ermöglichen es, sie ‚überlappend’ anzuordnen – mit mehr Platten pro Zahnreihe und mehr Zahnreihen pro Fräser. Die so entstehende ‚durchgängige’ Schneide greift quasi übergangslos in das Werkstück ein. Jede Wendeschneidplatte wird dazu einzeln mit Kühlmittel versorgt. Dies und die großen Spanräume, aufgrund der neuen Plattenanordnung, optimieren die Kühlung und den Spantransport. Vorteilhaft ist dies insbesondere beim Nutfräsen, weshalb der M3255 auch mit größeren Durchmessern nutfräsen kann.

Gleichermaßen gut geeignet ist der Walter BLAXX M3255 zum Eck-, Kontur- und Taschenfräsen von Titanlegierungen. Die Geometrie L65T gibt es in 2 Sorten: WSM45X für maximale Zerspanvolumina und hohe Standzeiten sowie WSP45S für hohe Prozesssicherheit auch bei schwierigen Bedingungen. Ihre scharfen Schneidkanten garantieren ein sehr hohes Zerspanvolumen bei niedrigen Schnittkräften, heißt es. Walter bietet den BLAXX M3255 im Durchmesserbereich 50 bis 80 mm an. Für die Anwender zeichnet er sich vor allem durch kurze Bearbeitungszeiten, maximales Zeitspanvolumen und hohe Prozesssicherheit aus, so Walter.