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Die neue CAD/CAM-Software von Tebis stellt Informationen zu Rohmaterialien, Zukaufteilen, Maschinenressourcen oder Fräs- und Montageterminen bereit. Vor Fertigungsbeginn sind sämtliche Komponenten aus virtueller und realer Welt an der Maschine und am Montagearbeitsplatz verfügbar. Bild: Tebis

Um Fertigungsabläufe zu planen und zu steuern, steht Unternehmen jetzt das MES Proleis 4.0 von Tebis zur Verfügung, das sich an das Tebis CAD/CAM-Programm anbinden lässt. Das System unterstützt mobile Plattformen und einfache, anpassbare rollen- und aufgabenspezifische Apps erleichtern die Bedienung. Dank der Applikations- und Web-Server-Technik eignet sich Proleis 4.0 laut Tebis nun noch besser, um verteilte Standorte und externe Lieferanten einfach anzubinden. Der Status einzelner Prozesse lässt sich visualisieren. Über Webcams erhalten Anwender zum Beispiel Live-Bilder vom Fräsvorgang.

Die Software stellt Informationen zu Rohmaterialien, Zukaufteilen, Maschinenressourcen oder Fräs- und Montageterminen bereit. Vor Fertigungsbeginn sind sämtliche Komponenten aus virtueller und realer Welt an der Maschine und am Montagearbeitsplatz verfügbar. Durch Verknüpfung von Tebis und Proleis entsteht eine hochflexible, komplett digital gesteuerte Produktion mit transparentem Informationsfluss. Tebis kündigt zudem die neuesten Releases der CAD/CAM-Software Version 4.0 an.

Mit der hocheffizienten Frässtrategie zum adaptiven Schruppen können Betriebe Bauteile mit steilen Kavitäten laut Tebis um bis zu 60 % schneller bearbeiten und dennoch die Werkzeugkosten durch optimale Standzeiten gering halten. Denn das Bahnlayout wird ohne Vollschnitt bei großer Schnitttiefe, kleiner Seitenzustellung und optimaler Schnittwerteausnutzung automatisch an die Geometrie des Bauteils angepasst. Mit dem integrierten Nachschruppen lassen sich anschließend größere Treppenbildungen von unten nach oben mit kleinerer Schnitttiefe leicht bearbeiten. Dadurch ergeben sich konstante Schnittbedingungen für nachfolgende Schlichtprozesse, was die Prozesssicherheit erhöht. Die optimalen Vorschübe sowie das maximale Zeitspanvolumen verkürzen die Maschinenlaufzeiten.

Tebis hat nach eigenen Angaben die Software mit dem kostenlosen Viewing-Tool Tebis Browser 4.0 ergänzt, mit dem Nutzer die CAD-Dateien betrachten können. Auch das Spezialpaket ‚Drahtschneiden‘ ist komplett in das Programm eingebunden. Tebis nutzt dieses aus der integrierten NC-Programmierumgebung von Dcamcut Expert. Damit lassen sich erodierbare Konturen erkennen, Maschinen und Qualitätsangaben zuweisen, Beschnittvorgänge visualisieren, Ausfallteile erkennen und die NC-Dokumentation erstellen. Auch die komplette 2.5D-Bearbeitung lässt sich nun noch komfortabler und individueller an firmenspezifische Anforderungen anpassen, heißt es weiter. Dazu kommen neue Funktionen in der Flächenkonstruktion, die Arbeitsabläufe in der CAM-Vorbereitung vereinfachen und verkürzen sollen.