PowerBI abas ERP BI Microsoft

Software-Anbieter abas setzt bei Business Intelligence (BI) auf ‚Best-of-breed’ und offeriert ab sofort neben ihrer bisherigen Lösung von jedox die PowerBI-Technologie von Microsoft. Bild: abas

Der ERP-Anbieter abas setzt bei Business Intelligence und Analytics auf die PowerBI-Technologie von Microsoft. Damit erweitert abas das bestehende BI-Angebot um ein Toolkit, das erst von Gartner zu einer der führenden Anwendungen erklärt wurde, heißt es. In dem neuen Release von abas ERP ist die Microsoft BI-Technologie bereits integriert. Die bisherige BI-Lösung von jedox wird weiterhin von abas unterstützt. Ziel der neuen Business Intelligence-Lösung ist es, Potenziale, Risiken und Geschäftsentwicklungen schnell, übersichtlich und auf das Wesentliche reduziert aufzubereiten, um Entscheidern eine sichere Basis zur Unternehmenssteuerung zu bieten.

Bereits die Grundversion von abas ERP generiert 34 BI-Reports für die Anwender, um beispielsweise gängige KPIs und Geschäftsentwicklungen zeitnah zu erhalten. Über das neue PowerBI stehen den Entscheidern weiterführende, nahezu unbegrenzte Möglichkeiten zur Auswertung ihrer Geschäftsprozesse zur Verfügung, so abas. Basierend auf modernen Technologien wie Data Discovery und Data Mining liefert die Verknüpfung von abas ERP mit dem Microsoft SQL Server ein umfangreiches Werkzeug zur Erstellung von Business-Reports, Ad-Hoc-Berichten und Analysen. Nahezu in Echtzeit werden Verkäufe, Lagervorgänge und auch Beschaffungsprozesse zur Verfügung gestellt oder Umsatzmuster aus der Analyse historischer Warenkörbe erstellt, die wiederum eine Prognose zum Kaufverhalten wichtiger Zielgruppen geben.

Positiv für den Anwender ist zudem, dass abas den Ansatz eines ‚Self-Service-BI’ verfolgt. BI steht nicht länger nur einzelnen Analysten und Controllern im Unternehmen zur Verfügung, sondern auch den Fachabteilungen. So erreichen wichtige Fakten mehr Menschen, die dann Entscheidungen auf Basis dieser neuen Informationen treffen können. Der Vorteil der PowerBI-Technologie: Die meisten Unternehmen haben Excel- und SQL-Server samt Content bereits im Haus und können so sehr schnell in die BI-Welt einsteigen.

Die Datenübertragung von abas ERP zum Microsoft SQL Server erfolgt über den abas SQL Connector, der von abas zur Verfügung gestellt wird. Der Microsoft SQL Server wiederum stellt diese Daten dann Programmen wie Excel zur Verfügung. Auch Daten externer Datenquellen oder Infodienste lassen sich nach Parametereingabe schnell und bequem importieren, berichtet das Unternehmen. Das können beispielsweise Informationen zur Entwicklung des Konsumverhaltens von Verbrauchern, der Kaufkraft oder des Bruttoinlandproduktes ausgewählter Regionen sein.

ERP-Spezialist abas stellt sogenannte ‚Cubes’ für mehrere Anwendungsbereiche zur Verfügung, in denen die Daten gespeichert werden. Dem Anwender soll dadurch ein schnellerer und dynamischer Zugriff auf die Analysen und Auswertungen ermöglicht werden. Einstiegsseiten präsentieren die Kennzahlen für diverse Bereiche wie Einkauf, Verkauf, Finanzen, Produktion, Lager und EDI. So erleichtern sie den Einstieg in die unterschiedlichen Anwendungsbereiche. Beispielsweise im Anwendungsbereich ‚Verkauf’ werden die Kunden hinsichtlich des Erfolgs klassifiziert und ausgewertet. Im Einkauf lassen sich Liefermengen und Liefertermintreue aus- und bewerten. Über Excel kann schnell und einfach auf die Cubes zugegriffen werden, um Ad-Hoc-Auswertungen zu erstellen.