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Die neue Intelligent Power ManagerTM (IPM) Infrastructure erlaubt es Betreibern von IT-Räumen und Rechenzentren, die Leistung ihrer Rechenzentren sowie die Umwelt- und physischen Kapazitätskennzahlen innerhalb ihrer IT-Infrastruktur schnell und einfach zu verstehen und zu überwachen. Bild: Eaton

Eaton hat eine neue Software zur Überwachung von Rechenzentren eingeführt, um IT-Managern einen umfassenden Überblick über die Infrastruktur ihrer IT-Installationen zu ermöglichen. Die neue Intelligent Power ManagerTM (IPM) Infrastructure des Energiemanagement-Unternehmens Eaton erlaubt es Betreibern von IT-Räumen und Rechenzentren, die Leistung ihrer Rechenzentren sowie die Umwelt- und physischen Kapazitätskennzahlen innerhalb ihrer IT-Infrastruktur schnell und einfach zu verstehen und zu überwachen, heißt es. Mit diesen Informationen können IT-Manager Änderungen planen, Zwischenfälle vorhersehen und durchdachte Managemententscheidungen treffen, um ihre Effizienz zu optimieren und die geschäftliche Kontinuität zu wahren.

„Mit unserem Angebot können Unternehmen den Systemeinsatz und die betriebliche Leistung durch Überwachung und Steuerung optimieren. Anstatt einen isolierten Ansatz mit getrennter Verwaltung und Überwachung von Energieversorgung, Räumen und Umweltkennzahlen zu verfolgen, können sie von einem ganzheitlichen, Layer-übergreifenden, softwaredefinierten Management- und Kontrollmodell profitieren, das all diese Bereiche abdeckt“, so Dennis O’Sullivan, Data Centre Solutions Operations Specialist bei Eaton. „Dadurch können Betreiber fundiertere Entscheidungen bezüglich langfristiger Verbesserungen bei Planungen von Rechenzentren treffen und bei Bedarf sofort taktische Maßnahmen einleiten.“

Eines der ersten Unternehmen, das sich für den Einsatz von IPM Infrastructure entschieden hat, ist der Host- und Telekommunikationsanbieter Webaxys. Er hat die Technologie in seinem kürzlich eröffneten Rechenzentrum in Saint-Romain de Colbosc in der Nähe von Le Havre, Frankreich, implementiert. „Die IPM Infrastructure-Lösung ermöglicht uns einen besseren Überblick über unsere Racks, insbesondere in Bezug auf Stromverbrauch und verfügbare Kapazität. Die Benutzeroberfläche ist sehr intuitiv, sodass sowohl unsere Technikteams als auch unsere Kunden schnell und einfach den Status ihres IT-Raums überprüfen können“, sagt Emmanuel Assié, CEO von Webaxys.

Die IPM Infrastructure-Software basiert auf dem 42ITyTM-Open-Source-Projekt, das eine herstellerneutrale Datenbeschaffung und die Integration von Produkten anderer Lieferanten ermöglicht. Die schnell und einfach zu verwendende Software ist in einem Intelligent Power Controller von Eaton integriert. Der kompakte Controller im 1U-Format mit halber Breite beinhaltet einen umfassenden Satz Ethernet-, serielle Kommunikations- und USB-Ports sowie E/A- Prozesskanäle.

Diese große Bandbreite an Ports und Protokollen ermöglicht die Nutzung des Controllers als lokales, zentrales Datendepot durch andere Geräte, wie zum Beispiel intelligente Power Distribution Units (PDUs) und unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USVs). Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren können ebenfalls angeschlossen werden. Für die für 2017 vorgesehene Version sind zusätzliche Sensoren zur Überwachung weiterer Umweltfaktoren geplant. Zu den unterstützten Protokollen zählen TCP/IP, HTTP/HTTPS, SNMPv1, SNMPv2c, Eaton XML/PDC und SSH-Konsolenzugriff.

All diese Daten können auf einem verbundenen Gerät über eine intuitive, ansprechbare Weboberfläche angezeigt werden, wodurch eine schnelle Reaktion auf Ereignisse und eine verkürzte mittlere Reparaturzeit (MTTR - Mean Time To Repair) ermöglicht werden. Die Daten können auch an andere Netzwerkstandorte und Softwareumgebungen migriert und in einfach zu nutzende Anwendungstrendanzeigen und -grafiken konvertiert werden. Somit erhalten die Betreiber einen besseren Überblick über die Entwicklung ihrer IT-Räume oder ihrer Rechenzentrumskapazität, so Eaton.

Die IPM Infrastructure ist zwar als eigenständiges Produkt erhältlich, Eaton bietet die Software jedoch auch als integrierte Komponente seiner umfassenden Drei-Layer-Strategie für IT-Räume und Rechenzentren an. Der erste Layer bezieht sich auf die physische Infrastruktur, wie sie mit Eatons Intelligent Power Chain (USVs, Power Distribution Units, IT-Racks) implementiert wird. Die IPM Infrastructure ist der zweite, auf betriebliche Performance ausgerichtete Layer. Der dritte, auf Virtualisierung und Cloud-Plattform-Steuerung ausgerichtete Layer wird von der vorhandenen IPM-Software von Eaton bereitgestellt. Er kann in IT-Plattformen wie VMware integriert werden und bietet die Möglichkeit der Überwachung und Verwaltung von Stromversorgungsgeräten über das Virtualisierungs-Dashboard und triggert vordefinierte, ereignisgesteuerte Richtlinien. Selbst eine Live-Migration virtueller Maschinen auf einen Backup-Standort oder in eine Cloud ist möglich.