Werkzeugmaschine 4.0 Schaeffler

Bestandteil der Digitalisierungsstrategie von Schaeffler ist das Innovationsprojekt Werkzeugmaschine 4.0, das vom Sensor bis in die Cloud bestehende Technik mit neuen digitalisierten Komponenten vernetzt und einen konkreten Schritt in Richtung digitalisierte Produktion darstellt. Bild: Schaeffler

In den letzten Jahren und Jahrzehnten waren die vorwiegenden Ziele der ‚Mechatronisierung’ von Subsystemen und auch von Wälzlagern eine hohe Funktionsintegration, eine große Leistungsdichte, das Downsizing und die Reduzierung der Anzahl an Bauteilen und Schnittstellen, berichtet Schaeffler. Mit Industrie 4.0 habe sich der Fokus erweitert: kommunikative Produkte und die Digitalisierung der Komponenten sind stark in den Vordergrund getreten und ermöglichen ganz neue zusätzliche Funktionen, heißt es. Ein Echtzeitabbild der Produktion sei unter anderem das Ziel.

Bestandteil der Digitalisierungsstrategie von Schaeffler ist das Innovationsprojekt ‚Werkzeugmaschine 4.0’, das in Zusammenarbeit mit Deckel Maho Pfronten und weiteren Partnern realisiert wurde. In den Prototyp auf Basis des DMC 80 FD duoBLOCK Fräs-Dreh-Universal-Bearbeitungszentrums sind in nahezu allen für den Bearbeitungsprozess relevanten Lagerstellen zusätzliche Sensoren zur Messung von Schwingungen, Kräften, Temperaturen und Drücken integriert, um Echtzeit-Informationen über den Maschinenzustand zu erhalten. Damit die Daten allen zugänglich sind, ist ein maschineninternes Netzwerk eingerichtet, an das alle zusätzlichen Sensoren, Aktoren aber auch die Auswerteeinheiten angebunden sind.