In Mainz hat die Bundesnetzagentur mit der Versteigerung eines Frequenzpakets begonnen, das dem

In Mainz hat die Bundesnetzagentur mit der Versteigerung eines Frequenzpakets begonnen, das dem mobilen Breitbandausbau zugute kommen soll. Mit dem Verfahren sind nicht alle glücklich. - Bild: Teletarif

Die Frequenzauktion der Bundesnetzagentur hat am zweiten Tag etwas Fahrt aufgenommen. Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica Deutschland fokussieren sich beim Überbieten auf Frequenzen in den 900 MHz und 1.800 MHz-Bändern.

Kaum Bewegung gibt es indes bei den versteigerten Blöcken im 700 MHz-Band. In Mainz hat die Bundesnetzagentur mit der Versteigerung eines Frequenzpakets begonnen, das dem mobilen Breitbandausbau zugute kommen soll. Mit dem Verfahren sind nicht alle glücklich.

Die Summe der Gebote liegt nach der 23. Runde bei 1,84 Milliarden Euro, am Tag zuvor waren es lediglich 1,57 Milliarden Euro, wenig mehr als die Summe der Höchstgebote von 1,5 Milliarden Euro. Hohes Interesse zeigen die drei Unternehmen an Spektrum im 1.800 MHz-Band, das bislang hauptsächlich für Sprachtelefonie genutzt wird, sich in urbanen Verdichtungsräumen aber auch für LTE-Mobilfunknetze der jüngsten Generation nutzen lässt. Hier stiegen die Höchstgebote von rund 45 Millionen Euro auf jetzt in der Spitze 68 Millionen Euro. Auch bei den Blöcken im 900 MHz-Band ist etwas Bewegung in die Auktion gekommen. Hier stiegen die Höchstgebote auf 105 Millionen Euro von 82 Millionen Euro.

Kaum Bewegung gibt es allerdings bei Frequenzen im 700 MHz-Band, das sich am besten für LTE-Netze im ländlichen Raum eignet und zurzeit noch für die Ausstrahlung von TV-Sendern genutzt wird. Die Gebote für dieses Sahnestück der Auktion, erstmals in Europa werden diese Frequenzen versteigert, verharren nur knapp über dem Mindestgebot von 75 Millionen Euro je angebotenem Frequenzblock.

Insgesamt werden in der laufenden Auktion 31 Blöcke mit zusammen 270 Megahertz Spektrum versteigert. Jeder Bieter muss auf ein bereits bestehendes Gebot mindesten 5 Prozent drauflegen.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht